Dipl.-Wirt.-Ing. Marco Heck, Geschäftsführer der Escha-Gruppe

Dipl.-Wirt.-Ing. Marco Heck, Geschäftsführer der Escha-Gruppe (Quelle: Escha)

„Nach den Herausforderungen des Jahres 2020 sind wir ganz bewusst mit einer positiven Planung ins Jahr 2021 gegangen. Wir waren damals bereits der festen Überzeugung, dass der industrielle Wandel und die dazugehörige Digitalisierung uns und unseren Produkten in die Hände spielen wird. Mit einer Umsatzsteigerung um fast ein Viertel haben wir allerdings nicht gerechnet. Zumal die Rahmenbedingungen aufgrund der anhaltenden Pandemie, der angespannten Situation bei den Vormaterialien und den noch nicht wieder reibungslos laufenden Lieferketten alles andere als optimal waren. Ohne den großartigen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hätten wir diesen Meilenstein niemals erreichen können“, berichtet Dipl.-Wirt.-Ing. Marco Heck, Geschäftsführer der Escha Gruppe und ergänzt: „Diese beeindruckenden Zahlen sind zudem das Ergebnis von Prozessoptimierungen und gezielten Investitionen. Im letzten Jahr haben wir über 2,3 Mio. € in neue Maschinen und Anlagen investiert. Wir hätten sehr gerne noch mehr investiert, hatten aber mit Lieferengpässen auf Seiten der Maschinenbauer zu kämpfen.“

Seit März 2021 ist Escha Mitglied der Initiative «Klimafreundlicher Mittelstand» des Bundesverbands der Energieabnehmer (VEA). Bis jetzt haben sich in dieser Initiative rund 100 mittelständische Unternehmen zusammengeschlossen, um sich zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz auszutauschen und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren. Die gemeinsamen Ziele bestehen darin, Energie effizienter einzusetzen, stärker auf klimafreundliche Energien zu setzen und Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Klares Wachstumsziel für 2022

Trotz der weiterhin anhaltenden Unsicherheiten geht die Escha Gruppe mit einem klaren Wachstumsziel in das Jahr 2022. Dazu Marco Heck: „Den erfolgreichen Wachstumskurs des Geschäftsjahrs 2021 wollen wir 2022 fortsetzen. Um unsere Kunden weiterhin zuverlässig bedienen zu können, wird Escha neue Fertigungskapazitäten in Ungarn und Polen in Betrieb nehmen. Und auch in den Heimatstandort Halver werden wir weiterhin investieren. Zudem werden wir unser Produktportfolio in vielen Bereichen ausbauen. Dabei wird die Zukunftstechnologie Single Pair Ethernet (SPE) im Mittelpunkt unserer Entwicklungen stehen. Diese Technologie wird maßgeblich zur weiteren Digitalisierung industrieller Fertigungsprozesse beitragen.“

Um die genannten Ziele zu erreichen, ist Escha auf gut ausgebildetes Personal angewiesen. Insbesondere am Heimatstandort in Halver ist das Familienunternehmen zurzeit auf der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ganz unterschiedliche Bereiche. Neben Deutschland ist Escha in insgesamt 33 Ländern präsent – entweder mit Unterstützung von Partnern oder durch den eigenen Vertrieb. Dank Fertigungsstätten in Europa und Asien sowie Lizenzfertigungen in den USA und Mexiko garantiert Escha auf der ganzen Welt eine hohe Verfügbarkeit sowie gleichbleibende Qualität seiner Produkte.

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