Dezentralisierung und Modularisierung als weitere Schlüsselkomponenten
Die zwei Schlüsselkomponenten, die die Effizienz und Flexibilität in der industriellen Feldverdrahtung auch bei Weidmüller maßgeblich beeinflussen, sind Dezentralisierung und Modularisierung.
Dezentralisierung bedeutet, dass Steuerungs- und Kommunikationskomponenten näher an den eigentlichen Prozessen oder Anlagen installiert werden. Der Vorteil: Die Verkabelung wird verkürzt, individueller aufgebaut und dadurch Kosten und Platzbedarf reduziert. Weidmüller bietet dezentrale Lösungen wie Feldbus- und Ethernet-Module, die eine nahtlose Integration in die Feldverdrahtung ermöglichen und Flexibilität und Skalierbarkeit erhöhen.
Die Modularisierung hingegen bezieht auch die Verwendung von standardisierten, austauschbaren Komponenten und Modulen mit ein, um so die Konstruktion und Wartung von Anlagen zu vereinfachen. Das Verbindungs- und Elektrotechnikunternehmen verfügt in seinem Produktsortiment über viele modulare Komponenten. Dazu gehören Steckverbinder, Sensor-Aktor Boxen, Kabeleinführungssysteme und Gehäuse, die maßgeschneiderte Lösungen, die Wiederverwendbarkeit sowie Flexibilität für den Anwender ermöglichen. Dies trägt zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei Wartungsarbeiten und zur einfachen Aktualisierung von Anlagen bei.
Insgesamt steigern Dezentralisierung sowie Modularisierung die Gesamteffizienz in der Feldverdrahtung und vereinfachen die Wartung: Die Anforderungen an moderne industrielle Verdrahtungssysteme werden erfüllt.
Von der Schaltschrankverdrahtung bis zur Maschinenkommunikation
Die jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit Kundenanwendungen hat dem Pionier ein tiefgehendes Verständnis für die Bedürfnisse und Herausforderungen ihrer Kunden vermittelt. Dies ermöglicht, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten, die perfekt auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind.
Aufgrund der umfangreichen Erfahrung mit den verschiedenen Kunden, kann das Unternehmen reibungslos die passenden Komponenten für jede Anlage bereitstellen. Weidmüller bietet zudem alle benötigten Elemente der Produktfamilien als „solution basket“ aus einer Hand. Daten, Signale und Energie – Weidmüller steht für umfassende Konnektivität und Leistung. „Wir bieten dem Kunden das gesamte Produktportfolio für die Feldebene. Alles, was die Anlagen miteinander verbindet – sozusagen das Nervensystem für eine Feldebene“, beschreibt Karola Tillack, Executive Vice President Division Device & Field Connectivity bei Weidmüller.
Das Produktportfolio umfasst schwere Steckverbinder, Anschlussleitungen, Patchkabel sowie Kabelkonfektionen. Ergänzt wird das Sortiment durch Rundsteckverbinder und innovative Single-Pair-Ethernet-Steckverbinder. Auch im Bereich der industriellen Beleuchtung ist Weidmüller mit hochwertigen Industrieleuchten vertreten. Für eine effiziente Belüftung sorgen leistungsstarke Filterlüfter, während Kabeleinführungssysteme und robuste Gehäuselösungen einen sicheren sowie geordneten Aufbau elektrischer Anlagen ermöglichen. Abgerundet wird das Portfolio durch Lösungen im Bereich Industrial Ethernet, die eine zuverlässige Kommunikation in industriellen Netzwerken gewährleisten.
„Snap in“ – die Anschlusstechnologie der Zukunft
Im Schaltschrank- und Gerätebau steigert die Automatisierung möglichst vieler Prozesse die Wettbewerbsfähigkeit. So können Fehler vermieden, Abläufe beschleunigt und Kosten gesenkt werden. Um dies auch bei der Verdrahtung zu realisieren, ist eine unkomplizierte und verlässliche Technik wie der „Snap in“-Anschluss unverzichtbar (Bild 4). Das Prinzip des neuen Anschlusses ist so einfach wie die Handhabung: Abisolierte Leiter werden direkt in die Klemmstelle eingeführt. Mit einem deutlich hörbaren Klick wird der Leiter kontaktiert und der Pusher springt visuell und haptisch hervor. Der starke Federmechanismus sorgt für eine vibrationssichere, gasdichte und dauerhaft stabile Verbindung. Mit der „Snap in“-Anschlusstechnologie kann einfach, schnell, sicher und ganz werkzeuglos verdrahtet werden.
Literatur
- Weidmüller GmbH & Co KG, Detmold: www.weidmueller.de


