Funktionsgriffe und Tastergehäuse für die Automation

Die Lösungen von Rhode, wie das Tastergehäuse TG4, zeichnen sich durch eine einfache Installation aus.

Bild 02: Die Lösungen von Rhode, wie das Tastergehäuse TG4, zeichnen sich durch eine einfache Installation aus. (Quelle: Rohde)

SPS in Displaygehäusen für kundenspezifische Lösungen und Ready-to-go-Standard-Anwendungen

Bild 03: SPS in Displaygehäusen für kundenspezifische Lösungen und Ready-to-go-Standard-Anwendungen (Quelle: Rohde)

Funktionsgriff mit Not-Halt

Bild 04: Funktionsgriff mit Not-Halt (Quelle: Rohde)

Mitglieder des Vorstands der Rohde AG: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Hennig (l.) und Dipl.-Ing. (FH) Marcel Deppe (r.)

Bild 05: Mitglieder des Vorstands der Rohde AG: Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Hennig (l.) und Dipl.-Ing. (FH) Marcel Deppe (r.) (Quelle: VDE VERLAG)

1925 wird in den Räumen eines Hinterhofs in Göttingen mit dem Schleifen, Polieren und Vernickeln von Metallartikeln begonnen. Auftraggeber sind hauptsächlich Privatkunden, die für Aufarbeitungen und Reparaturen durchgeführt werden. Später kamen das Galvanisiern und Eloxieren hinzu.

Bild 06: 1925 wird in den Räumen eines Hinterhofs in Göttingen mit dem Schleifen, Polieren und Vernickeln von Metallartikeln begonnen. Auftraggeber sind hauptsächlich Privatkunden, die für Aufarbeitungen und Reparaturen durchgeführt werden. Später kamen das Galvanisiern und Eloxieren hinzu. 1967 übernahm der jetzige Eigentümer Günter Rohde die Firma seines Vaters. Ab 1973 wurde das Unternehmen in Nörten-Hardenberg auf- und immer weiter ausgebaut. Heute produziert die Rohde AG auf mehr als 23 000 m2 Griffe, Funktionsgriffe, Tastergehäuse und Displaygehäuse. (Quelle: Rohde)

Ein signifikanter Teil der Innovationskraft von Rohde liegt im Bereich der Automatisierungstechnik. Das Unternehmen hat speziell entwickelte Griffe für den Automatisierungsbereich auf den Markt gebracht, die sich durch hohe Funktionalität und Anpassungsfähigkeit auszeichnen. Diese Produkte sind darauf ausgerichtet, den komplexen Anforderungen moderner automatisierter Systeme gerecht zu werden und bieten gleichzeitig eine benutzerfreundliche Schnittstelle.

Die Griffe für Automatisierungszwecke sind mehr als nur einfache Bedienelemente; sie sind integraler Bestandteil eines umfassenden Bedienkonzepts, das darauf abzielt, die Effizienz und Sicherheit industrieller Prozesse zu maximieren. Mit Features, wie integrierten Not-Halt Schaltern und zusätzlichen Tastern für diverse Funktionen (Bild 4), ermöglichen diese Griffe eine präzise Steuerung von Maschinen und Anlagen, ohne die ergonomischen Aspekte zu vernachlässigen. Sie vereinfachen die Bedienung und erhöhen die Sicherheit, indem sie die Notwendigkeit reduzieren, separate Bedienelemente für unterschiedliche Funktionen zu installieren.

Darüber hinaus zeichnen sich die Automatisierungsgriffe durch ihre Robustheit und Langlebigkeit aus, was sie zu einer idealen Wahl für den Einsatz in rauen Industrieumgebungen macht. Durch die Verwendung von hochwertigen Materialien und fortschrittlichen Fertigungstechniken gewährleistet Rohde, dass diese Produkte den hohen Standards entsprechen, die von der Industrie gefordert werden.

Engagement für Qualität und Nachhaltigkeit

Die Qualität der Produkte von Rohde ist das Ergebnis einer durchdachten Fertigungsstrategie, die nicht nur die mechanische und elektrische Integration umfasst, sondern auch eine umfassende Oberflächenbehandlung beinhaltet. Die firmeneigene Galvanikanlage ermöglicht es, hochwertige und langlebige Oberflächen zu erzeugen, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch funktional sind.

Zudem legt das Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Die Produktionsprozesse sind darauf ausgerichtet, Ressourcen effizient zu nutzen und die Umweltbelastung zu minimieren, was sich nicht nur in der Langlebigkeit der Produkte, sondern auch in der umweltschonenden Produktion widerspiegelt. Mit 37 Auslandsvertretungen ist Rohde fest im internationalen Markt verankert und setzt auf weiteres Wachstum sowie Expansion.

Drei Fragen an den Vorstand der Rohde AG

Rohde feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen. Marcel Deppe und Carsten Hennig erläutern die Stärken von Rohde.

Dieses Jahr feiert Rohde 100-jähriges Bestehen. Wo steht man heute und welche Ziele hat man sich für die Zukunft gesetzt?

C. Hennig: Wir sehen uns heute in einer starken Position und wollen zukünftig unser Produktportfolio im Bereich Software noch stärker ausbauen.

Rohde ist von Beginn an im Bereich Oberflächentechnik zu Hause. Zum Standbein der Oberflächentechnik kam 1978 der Bereich Industriegriffe hinzu. Warum wurde das Angebot um den Produktionsbereich Industriegriffe erweitert?

M. Deppe: Weil wir uns als innovatives Unternehmen sehen und wir ständig auf der Suche nach neuen Produktgruppen sind, womit wir bestehende Ressourcen im Unternehmen nutzen können.

Seit Anfang 2000 wird das Leistungsspektrum der Industriegriffe durch Bauteile mit elektrischen und elektronischen Schaltfunktionen erheblich erweitert. Welche Lösungen kann Rohde hierdurch heute für den Bereich Automation anbieten?

C. Hennig: Wegen der – wie erläutert – hohen Wertschöpfung sind wir in der Lage, kundenindividuelle Produkte in kleinen Losgrößen oder Einzelfertigungen sowie betriebsbereite Komponenten zu produzieren und auszuliefern

Literatur

  1. Rohde AG, Nörten-Hardenberg: www.rohde-technics.com
Dipl.-Kfm. (FH) Carsten Hennig ist Mitglied des Vorstands der Rohde AG in Nörten-Hardenberg. info@rohde-technics.com
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