Bild 01: Grüner Wasserstoff 4.0: Wie Sensoren mit IO-Link zur Energiewende beitragen (Quelle: Jumo)
Als vielseitig einsetzbarer Energieträger, der ausschließlich mit erneuerbaren Energien wie Wind- oder Solarstrom hergestellt wird, gilt grüner Wasserstoff als einer der Hoffnungsträger für die Dekarbonisierung zentraler Sektoren wie Industrie, Schwerlastverkehr und Energieversorgung. Ein zukunftsweisendes Wasserstoffprojekt, bestehend aus einem Elektrolyseur, einer Wasserstofftankstelle und einer Trailer-Abfüllstation, wurde jüngst nur 10,5 km Luftlinie vom Hauptsitz der Jumo GmbH & Co. KG entfernt realisiert.
Elektrolyseure von Fest – „Made in Germany“
Während lokale Erneuerbare-Energien-Anlagen grünen Strom liefern und die Wasserstofftankstelle die emissionsfreie Betankung ermöglicht, übernimmt ein Elektrolyseur die entscheidende Aufgabe, Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff zu spalten.
Als Spezialist für innovative Elektrolysetechnologien liefert die Fest GmbH aus Goslar die hochmodernen PEM-Elektrolyseure (PEM: Polymerelektrolytmembran), die das Herzstück der Wasserstoffproduktion bilden. Die containerisierten Anlagen von Fest sind auf maximale Effizienz, Sicherheit und Flexibilität ausgelegt. Dank ihrer modularen Bauweise lassen sie sich optimal an die Anforderungen des Standorts anpassen und ermöglichen eine skalierbare Produktion – von der Pilotanwendung bis zum großflächigen Wasserstoff-Hub. Fest bringt dabei nicht nur technologische Spitzenleistung „Made in Germany“ ein, sondern auch umfassende Erfahrung in der Planung, Realisierung und Betreuung komplexer Wasserstoffprojekte. Mit ihrem Know-how sorgt die Fest GmbH dafür, dass aus erneuerbarem Strom zuverlässig und wirtschaftlich grüner Wasserstoff entsteht – und legt damit das Fundament für den Erfolg des Gesamtprojekts.
Präzise Messung als Grundlage für eine effiziente Wasserstoffproduktion
Während der Wasserstoffproduktion (Elektrolyse) wird Wasser unter Einsatz von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt – ein hochsensibler Vorgang, bei dem verschiedene Prozessgrößen exakt überwacht werden müssen. Schon kleinste Abweichungen können die Effizienz der Wasserstofferzeugung beeinträchtigen oder zu unerwünschten Nebenreaktionen führen. Eine präzise Temperaturmessung stellt beispielsweise sicher, dass die Elektrolysezellen stets im optimalen Betriebsbereich arbeiten und vor Überhitzung sowie Leistungsverlusten geschützt sind. Die kontinuierliche Kontrolle der Leitfähigkeit wiederum ist essenziell, um die Qualität des Elektrolyten zu gewährleisten und Ablagerungen oder Störungen frühzeitig zu erkennen. Fehlerfreie und stabile Messwerte sind daher unverzichtbar, um den PEM-Elektrolyseprozess sicher, wirtschaftlich und nachhaltig zu betreiben.