Tarek Spreen, Global Product Manager bei Harting, präsentiert Han Docking Frame zum einfachen Kontaktieren von fahrerlosen Transportsystemen (Quelle: VDE VERLAG)
Einen inhaltlichen Auftakt liefert das Thema Robotik. Danny Hörig, Segment Manager Robotics, spannt den Bogen von den Anfängen der Automatisierung bis zu KI-gestützten, mobilen und kollaborativen Systemen. Während humanoide und autonome Konzepte zunehmend industrielle Relevanz gewinnen, stoßen herkömmliche Steckverbinder- und Leitungslösungen vielerorts an Grenzen. Gefordert sind miniaturisierte, robuste und skalierbare Schnittstellen, die hohe Leistungs- und Datenanforderungen zuverlässig übertragen – als Voraussetzung für den Schritt vom Prototyp zur industriellen Serienanwendung.
Wie eng Energie- und Dateninfrastruktur zusammenwachsen, zeigt Harting zudem im Kontext resilienter Energiesysteme. Mit steigender Elektrifizierung werden stabile, modular aufgebaute Netze und integrierte Speicherlösungen zur Grundvoraussetzung für Versorgungssicherheit und Flexibilität. Verbindungstechnik übernimmt dabei eine zentrale Rolle, um hohe Leistungen sicher zu übertragen und zugleich wachsende Datenströme beherrschbar zu machen.
Unter dem Titel „Smarte Connectivity für smarte Geräte“ erläutert Kurt-Robert Hippler, Director Global Product Management, den strategischen Ansatz im Rahmen der All Electric Society (AES). Ziel ist eine weitgehend elektrisch basierte, nachhaltig betriebene Industrie. Treiber sind Miniaturisierung, höhere Datenraten, steigende Leistungsdichten und modulare Gerätekonzepte. Harting begegnet diesen Anforderungen mit innovativen Abschirmkonzepten, kleineren Rastermaßen, hybriden Schnittstellen sowie robusten, skalierbaren Connectivity-Lösungen.
Damit positioniert sich Harting als Enabler einer Industrie, in der Daten und Energie die zentralen Lebensadern sind – und zukunftssichere Schnittstellen über Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.