Simon Fischer ist Product Manager bei Hilscher (Quelle: Hilscher)

Simon Fischer ist Product Manager bei Hilscher (Quelle: Hilscher)

Durch den Einsatz eines standardisierten SMT-Sockels anstelle eines fest verlöteten Designs reduziert sich der Integrationsaufwand, Produktionsrisiken sinken und Serviceprozesse werden vereinfacht. Mit Abmessungen von nur 18 mm x 45 mm eignet sich netRAPID 90IC besonders für kompakte Anwendungen wie Antriebe, Schweißsysteme, Wägetechnik, Lasersysteme und Messgeräte.

Das Modul unterstützt alle gängigen Industrial-Ethernet- und Feldbusprotokolle auf einer einzigen Hardwareplattform, darunter Profinet, Ethercat, Ethernet/IP, CC-Link IE Field Basic, Profibus, CANopen und Modbus. Dank integrierter OPC-UA- und MQTT-Funktionalität ermöglicht netRapid 90IC zudem eine direkte IIoT-Anbindung von der Feldebene bis in Cloud- und IT-Systeme – ohne zusätzliche Hardware oder Gateways.

Die Sicherheitsfunktionen sind direkt in die Architektur des Moduls integriert. netRapid 90IC verfügt über hardwaregestützte Verschlüsselung via CryptoCore, Secure Boot, signierte Firmware sowie Schlüssel- und Zertifikatsmanagement. Diese Mechanismen unterstützen Hersteller dabei, ihre Geräte auf zukünftige Cybersecurity-Anforderungen wie den europäischen Cyber Resilience Act (CRA) vorzubereiten.

„Gerätehersteller stehen zunehmend unter Druck, kurze Entwicklungszyklen mit steigenden Sicherheitsanforderungen zu verbinden“, sagt Simon Fischer, Product Manager bei Hilscher. „Mit netRapid 90IC bieten wir ein Kommunikationsmodul, das sich einfach integrieren lässt, Produktionsrisiken reduziert und Geräte von Anfang an auf zukünftige Sicherheitsanforderungen vorbereitet.“

Als Teil der Hilscher-Plattformstrategie integriert sich das Modul in ein durchgängiges Ökosystem aus Hardware, Software, Tools und Supportleistungen. Entwickler profitieren von standardisierten Schnittstellen, bewährten Protokoll-Stacks und reduziertem Entwicklungsaufwand.

Hilscher (hz)

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