Christoph von Rosenberg ist Finanzvorstand der ifm-Unternehmensgruppe (Quelle: ifm)

Christoph von Rosenberg ist Finanzvorstand der ifm-Unternehmensgruppe (Quelle: ifm)

Nach einem geringfügigen Umsatzrückgang aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 hat die ifm-Unternehmensgruppe das vergangene Jahr mit einem neuen Umsatzrekord abgeschlossen. Auch das Ergebnis (EBIT) in Höhe von 10,6 % (Vorjahr 7,6 %) konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden und hat ein Rekordniveau erreicht. Auch die Personalentwicklung spiegelt das Wachstum der Unternehmensgruppe wider. Mit einem Zuwachs von gut 10 % liegt die Gesamtbelegschaft zum Jahreswechsel bei über 8.100 Mitarbeitern weltweit, von denen knapp 5.000 in Deutschland tätig sind. Über 2/3 aller Produkte wird in den fünf Standorten von ifm am Bodensee gefertigt. Dort befindet sich auch ein Großteil des Forschungs- und Entwicklungsbereichs. Dementsprechend sind an diesen Standorten mit rund 3.500 die meisten Mitarbeiter angesiedelt – und der Bedarf an qualifiziertem Personal ist weiterhin groß.

Christoph von Rosenberg, Finanzvorstand der ifm-Gruppe, zu der Entwicklung: „Auch eine stabile Supply Chain trotz weltweit gestörter Lieferketten hat einen wesentlichen Anteil an unserem Erfolg. In 96,4 % der Fälle konnten wir so auch in 2021 eine Lieferung zum Wunschtermin des Kunden realisieren.“ Da die Firmenzentrale in Essn inzwischen mit über 750 Beschäftigten aus allen Nähten platzt, plant der Spezialist für innovative Automatisierungstechniken aktuell einen Neubau, der nur wenige hundert Meter vom aktuellen Standort entfernt liegt.

Für das laufende Geschäftsjahr stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. „Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und das erste Quartal 2022 war sehr erfolgreich. Gleichwohl erwarten wir durch den Krieg in der Ukraine eine konjunkturelle Abkühlung und eine weitere Verzögerung bei der Erholung der Lieferketten. Die zu Beginn des Krieges umgehend veranlasste Einstellung unserer Vertriebsaktivitäten in Russland, kann durch das Wachstum in anderen Ländern gut kompensiert werden. Aktuell sind wir daher sehr zuversichtlich, dass wir in 2022 wieder deutlich wachsen werden.“ so C. von Rosenberg.

ifm (no)

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