Auf der SPS 2026 präsentiert Janitza neue Lösungen für die Überwachung der Spannungsqualität, das Energiemanagement und die Verfügbarkeit industrieller Anlagen. (Quelle: Janitza)
Unter dem Motto „Built for Uptime – Keep Critical Systems Running“ präsentiert Janitza vom 24. bis 26. November 2026 in Halle 6, Stand 260, seine aktuellen Entwicklungen. Ziel ist es, kritische Netzsituationen frühzeitig zu erkennen, die Energieversorgung transparenter zu gestalten und damit die Verfügbarkeit industrieller Anlagen zu erhöhen.
Netzstörungen frühzeitig erkennen
Zu den Messehighlights gehört der neue Klasse-A-Power-Quality-Analyzer UMG 811-PQA. Das Messgerät erfasst Netzstörungen sowie Oberschwingungen im hochfrequenten Bereich und ermöglicht damit eine detaillierte Analyse der Spannungsqualität. Auf diese Weise lassen sich kritische Netzphänomene identifizieren, die beispielsweise Produktionsausfälle verursachen können.
An einem interaktiven Exponat demonstriert Janitza, wie typische Symptome wie flackernde Beleuchtung, überhitzte Motoren, auslösende Sicherungen oder Fehlermeldungen an Maschinen mit Störungen im Versorgungsnetz zusammenhängen. In Verbindung mit der Netzvisualisierungssoftware GridVis lassen sich die entsprechenden Messdaten auswerten und der Zustand der Energieversorgung überwachen.
Kompakte Messtechnik und intelligentes Lastmanagement
Eine weitere Neuheit ist der Energieanalysator UMG 106, der gemeinsam mit der GridVis ConnectApp vorgestellt wird. Das kompakte Gerät ist insbesondere für den Einbau in Abgangskästen vorgesehen und lässt sich über NFC in Betrieb nehmen. Zu den Einsatzbereichen zählen das Energiemonitoring und die Grenzwertüberwachung auf Stromschienen.
Für die platzsparende Überwachung zahlreicher Abgänge zeigt Janitza außerdem den Netzanalysator UMG 800 mit seinen Low-Power-Modulen. Der UMG 96-PQ-L-LP richtet sich insbesondere an Betreiber von Bestandsanlagen, die ihre Messtechnik effizient nachrüsten möchten.
Im Bereich Lastmanagement demonstrieren die Janitza Project Solutions Lösungen, die Energieerzeugung, Speicherung, Überwachung, Ladevorgänge und Verbrauch miteinander verbinden. Damit sollen sich Energieflüsse transparent darstellen und elektrische Lasten gezielt steuern lassen. Anwendungsfelder sind unter anderem industrielle Anlagen und die Integration erneuerbarer Energien.
GridVis und IoT-Plattform wachsen zusammen
Auch die Vernetzung von Energiemesstechnik und digitalen Plattformen bildet einen Schwerpunkt des Messeauftritts. Die Software GridVis unterstützt die Visualisierung von Energieflüssen, die normgerechte Auswertung von Messdaten und die Identifikation von Einsparpotenzialen.
Neu ist die GridVis-niotix-Bridge, die eine direkte Verbindung zwischen GridVis und der IoT-Plattform niotix von Digimondo ermöglicht. Das Unternehmen gehört seit Juli 2025 zur Janitza-Gruppe.
Digimondo präsentiert auf der SPS Lösungen, die Messdaten und IoT-Infrastrukturen miteinander verknüpfen. Im Fokus stehen Anwendungen im Gebäudemanagement sowie die Erfassung und Auswertung von Messdaten in Ortsnetzstationen in Verbindung mit Janitza-Messtechnik. Weitere Themen sind Predictive Maintenance und der Einsatz von LoRaWAN-Netzen in Industrieunternehmen.