Produkte mit Sicherheits-DNA

Carsten Gregorius ist Manager Strategic Product Marketing  Safety bei Phoenix Contact.

Carsten Gregorius ist Manager Strategic Product Marketing Safety bei Phoenix Contact. (Quelle: Phoenix Contact)

Torsten Gast ist Director Competence Center Services  bei Phoenix Contact Deutschland GmbH.

Torsten Gast ist Director Competence Center Services bei Phoenix Contact Deutschland GmbH. (Quelle: Phoenix Contact)

Marcel Becker ist Strategic Product Marketing Manager  bei Phoenix Contact.

Marcel Becker ist Strategic Product Marketing Manager bei Phoenix Contact. (Quelle: Phoenix Contact)

Andre Brand ist Manager Product Marketing Controls  bei Phoenix Contact.

Andre Brand ist Manager Product Marketing Controls bei Phoenix Contact. (Quelle: Phoenix Contact)

Phoenix Contact bietet ein umfassendes Portfolio sicherheitsgerichteter Komponenten: Safety-SPS, Relaismodule wie PSRmini, PSRmodular und PSRmotion, das universelle Sicherheitsrelais PSRuni sowie Lösungen zur sensorlosen Bewegungsüberwachung. Funktionen wie STO, SLS und SOS sind ebenso verfügbar wie neue Sicherheitssensoren mit erhöhter Codierung.

„Unser Portfolio ist modular, robust – und vor allem zukunftssicher“, unterstreicht Marcel Becker. Mit den leistungsfähigen PLCnext-Steuerungen lassen sich sicherheitsrelevante Applikationen realisieren – bis hin zu Sicherheitsfunktionen gemäß SIL3. Die Steuerungen sind nach IEC 62443-4-1 und -4-2 zertifiziert. „Seit etwa anderthalb Jahren gilt das auch für unsere Safety-Steuerungen“, ergänzt André Brand. „Diese lassen sich nahtlos an Standardsteuerungen anreihen.“

Damit Systeme zertifiziert werden können, müssen bestimmte Sicherheitsmechanismen wie das Abschalten unsicherer Protokolle implementiert sein. Ausgeliefert werden die Steuerungen mit einem Secure-Profil. „Unsichere Protokolle, wie Modbus TCP oder Profinet, sind zunächst deaktiviert und müssen bei Bedarf gezielt freigeschaltet werden – unter gleichzeitiger Absicherung durch Maßnahmen wie Firewalls“, so A. Brand. „Unsere Steuerungen verfügen über mehrere Interfaces, sodass IT- und OT-Netzwerke sauber getrennt werden können – eine zentrale Anforderung in kritischen Infrastrukturen.“

Aktuell umfasst das zertifizierte Portfolio rund 1 000 Produkte. Neben Steuerungen zählen dazu Sicherheitsrelais, modulare Systeme sowie Drehzahl- und Stillstandswächter. Dazu gehört auch das vor zehn Jahren eingeführte kleinste Sicherheitsrelais auf dem Markt.

„Die umfangreiche und komplette Familie der Sicherheitsrelais bildet das Rückgrat unseres Safety-Portfolios“, unterstreicht M. Becker. „Enthalten ist dabei die Unterfamilie an Drehzahl- und Stillstandswächtern PSRmotion.“ Diese schalten drehende Maschinenteile im Notfall sicher ab.

Besonders hervorzuheben sind sensorlose Technologien, die etwa durch Auswertung der Motorströme eine sichere Bewegungsüberwachung ohne zusätzliche Sensorik erlauben. Kombiniert mit einer Schutztüreinrichtung, sorgt zum Beispiel der sensorlose Stillstandwächter PSR-MM25 für ein Zuhalten bis zum Stillstand einer gefahrbringenden Bewegung. Der Drehzahl- und Stillstandswächter PSR-MM35 überwacht ebenfalls sensorlos die Geschwindigkeit und schaltet im Gefahrenfall sicher ab. „So spart der Anwender Encoder, Umschalter und den damit verbundenen Montageaufwand“, unterstreicht  M. Becker. „Das Messprinzip kommt praktisch direkt aus dem Antrieb.“

C. Gregorius hebt das multifunktionale und konfigurierbare Sicherheitsrelais PSRuni hervor, welches „praktisch mit jedem Sensortyp gekoppelt werden kann“: „Man braucht nur noch ein Schaltgerät für unterschiedliche Anwendungsfälle. Gerade im Safety-Bereich müssen Produkte so einfach wie möglich sein.“ A. Brand ergänzt, dass dies auch die Lagerhaltung vereinfacht.

Auch in der Sicherheitssensorik ist das Unternehmen längst unterwegs. M. Becker nennt als Beispiel Schutztürschalter mit RFID-Technologie. „Eingeführt werden jetzt auch Magnetschalter in allen gängigen Bauformen“, berichtet er weiter. Außerdem verweist der Experte noch auf den Notfallschalter. „Somit können wir für den klassischen  Maschinenbauer Komplettlösungen bieten“, schließt C. Gregorius an.

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