Abbildung von IPT-50-kVA-USV-Einheiten von Delta

Bild 01: Die IPT-50-kVA-USV-Einheiten von Delta sind durch den kompakten Aufbau gut geeignet für Installationen mit begrenztem Platzangebot, wie etwa im Westerscheldetunnel. (Quelle: Delta)

Das zuvor im Westerschelde-Tunnel verwendete USVSystem hatte das Ende seiner Lebensdauer erreicht und musste ersetzt werden. Die komplexe Logistik der Installation eines neuen Systems im Tunnel stellte dabei eine große Herausforderung dar. Der Tunnel ist lang und der Platz für die Installation und Inbetriebnahme des USV-Systems sehr begrenzt (Bild 2). Es war eine Lösung erforderlich, die eine zuverlässige Stromversorgung gewährleistet und gleichzeitig den Platzbedarf und die Betriebseffizienz optimiert.

Kompakte Einheiten

Wenn das Stromnetz ausfällt und es kein USV-System gibt, bedeutet dies nicht nur, dass die Lichter ausgehen, sondern auch, dass der Tunnel nicht mehr gesteuert werden kann. In diesem Fall kommt der gesamte Verkehr zum Stillstand. Dementsprechend ist das USV-System für die Sicherheit des Verkehrs durch den Tunnel von entscheidender Bedeutung. Dies gilt insbesondere, weil eine Vielzahl unabhängiger Abläufe im Tunnel jederzeit funktionieren müssen – wie Sicherheitskameras, Beschilderung, Beleuchtung und viele weitere Teilaspekte mehr. Zentrale Forderung ist somit, dass jederzeit eine Stromversorgung existiert, die höchsten Standards entspricht und einfach zu überwachen sowie zu warten ist.

Um diese Bedingungen zu erfüllen, stellte Delta [2] seine neu eingeführten IPT-50-kVA-USV-Einheiten zur Verfügung, die durch den kompakten Aufbau von 600 mm × 830 mm × 1420 mm gut geeignet für Installationen mit begrenztem Platzangebot sind. Diese Systeme verfügen über fortschrittliche Technologien, darunter IGBT-Gleichrichter für eine geringe Gesamtverzerrung (iTHD < 3 %) und in die Wechselrichter integrierte Trenntransformatoren zur Verbesserung der Kurzschlusskapazität und Lasttrennung.

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