Abbildung von Lasersensoren optoNCDT 5500

Bild 01: Die Lasersensoren optoNCDT 5500 zeichnen sich durch eine hohe Fremdlichtbeständigkeit und kompakte Bauform aus. (Quelle: Micro-Epsilon)

Die Lasertriangulationssensoren von Micro-Epsilon [1] zeichnen sich durch eine hohe Genauigkeit, Präzision und kompakten Aufbau aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Controller in den Sensoren integriert ist, wodurch lange Kabelwege entfallen, die Qualität des Messergebnisses steigt und sich die Installation vereinfacht. Aufgrund des sehr kleinen Lichtflecks, den sie – auch über große Entfernungen –auf das Objekt projizieren, messen die Sensoren selbst kleinste Messobjekte äußerst präzise und genau. Das prädestiniert die Sensoren für zahlreiche Einsatzbereiche, darunter die Fabrikautomation, Elektronikfertigung oder Robotik.

Präzise Messergebnisse

Mit dem optoNCDT 5500 erweitert das Unternehmen sein Portfolio an Lasersensoren nach oben. Selbst bei Oberflächen mit schwacher oder wechselnder Reflektion liefern die Lasersensoren präzise Messergebnisse mit einer hohen Linearität von 0,015 % des Messbereichs. Aufgrund der sehr guten Reproduzierbarkeit von < 0,0015 % lassen sich Messungen mit Submikrometerpräzision durchführen.

Präzises Messen kleinster Bauteile

Lasertriangulationssensoren kommen für das Messen mit sehr hoher Genauigkeit und Auflösung zum Einsatz. Sie arbeiten nach dem Prinzip der geometrischen Dreiecksbeziehung: Eine Laserdiode erzeugt einen Strahl, der auf das Messobjekt trifft, während die Optik das reflektierte Licht auf ein Empfangselement lenkt (Bild 1). Der Abstand zum Objekt wird durch die Position des reflektierten Lichts bestimmt, hierbei hängt die Intensität des reflektierten Strahls von der Oberfläche des Messobjekts ab.

Je nach Sensorbauart ermöglicht das optische Messprinzip Messabstände von wenigen Millimetern bis über einen Meter. Aufgrund des kleinen Lichtflecks bei großem Messabstand ist das präzise Messen selbst kleinster Teile möglich (Bild 2). Dank des großen Abstands zwischen Sensor und Objekt sind außerdem Messungen auf sehr heißen Materialien durchführbar.

Für OEM- und Serienapplikationen prädestiniert

Aufgrund der gesteigerten Messrate von bis zu 75 kHz sowie der hohen Genauigkeit sind die Lasersensoren der optoNCDT-5500-Reihe für Weg-, Abstands- und Positionsmessungen in OEM- und Serienapplikationen prädestiniert (Bild 3). So kommen sie beispielsweise in der Automatisierungstechnik, dem Maschinenbau oder in der Batterieproduktion zum Einsatz. Weitere mögliche Einsatzbereiche sind der 3D-Druck oder das Vermessen von Gleisen im Bereich der Bahntechnik.

Um eine möglichst große Bandbreite an Einsatzbereichen abdecken zu können, sind die Sensoren in den Messbereichen 10 mm, 25 mm, 100 mm und 200 mm – optional auch für andere Messbereiche – verfügbar. Auch schwierige Umgebungsbedingungen, wie Staub, Vibrationen oder hohe Temperaturen, meistern die Sensoren aufgrund ihrer robusten Bauart nach Schutzart IP67 und der hohen Temperaturstabilität.

Bequeme Montage und einfache Bedienung

Maximale Flexibilität erreichen die Sensoren durch den Anschluss über hochbiegsame Kabel. Um sie in beengte Bauräume integrieren zu können, ist das Gehäuse in den kompakten Maßen 80 mm × 31 mm × 60 mm ausgeführt. Eine einfache und schnelle Montage und Austauschbarkeit erlaubt außerdem das patentierte Montagekonzept: Hierbei wird die wiederholbare Sensorausrichtung durch Zentrierhülsen erleichtert, womit sich die Sensoren automatisch ausrichten lassen – das ermöglicht sowohl einen einfachen Sensorwechsel als auch ein reproduzierbares Befestigen mehrerer Sensoren. Auch während des Betriebs sollen die Sensoren möglichst komfortabel zu bedienen und zu warten sein. Aus diesem Grund erfolgt das Bedienen des Sensors bequem und einfach per Webinterface. Gängige Presets helfen bei der Inbetriebnahme und Justage. Das Kalibrieren können Anwender einfach während des Betriebs durchführen.

Innovative Schnittstellen für die vernetzte Fabrik

Um die Sensoren der optoNCDT-Reihe optimal in Fabrikumgebungen – Stichwort: Smart Factory – einzubinden, sind sie mit RS-422-, Analog- und Ethernet-Schnittstellen ausgestattet. Über das optional erhältliche Schnittstellenmodul IF2035 lassen sich die Sensoren auch über Profinet, Ethernet/IP sowie Ethercat in die Feldebene einbinden und mit anderen Sensoren in der Fabrik vernetzen. Mit den drei Encoder-Eingängen können Nutzer auf Wunsch Positions- und Geschwindigkeitsdaten übermitteln. Hierdurch können Anwender Messungen synchronisieren, automatisieren und in dynamischen Umgebungen effizient gestalten. Schleppkettentaugliche Verlängerungs- und Adapterkabel gewährleisten ein zuverlässiges und flexibles Übertragen von Daten.

1 / 2

Ähnliche Beiträge