In wenigen Schritten zur Sprachapplikation

Abbild des Entwicklungstool vicSDC

Bild 4: Mit dem Entwicklungstool „vicSDC“ lassen sich die Sprachdialoge in wenigen Schritten erstellen (Quelle: Voice Inter Connect, Spectra)

Die Erstellung des Sprachdialoges erfolgt in dem webbasierten Entwicklungstool „vicSDC“ (Bild 4). Als erstes ist die gewünschte Landessprache festzulegen und ein Aktivierungswort auszuwählen. Für die Festlegung von Steueraufgaben (Intents) sowie deren Wertebelegung (Slots) werden Beispiele definiert und die Schlüsselwörter und Slots manuell markiert.

Danach wird das erstellte Projekt unter Verwendung von KI-basierten Ver­fahren kompiliert, auf Fehler geprüft und in einem Ressourcenpaket gespeichert. Bei dem Kompilierungsverfahren besteht auch die Möglichkeit Variationen der ­natürlichen Sprache hinzuzufügen. Anschließend ist das Ressourcenpaket auf den Spectra PC zu übertragen, welches dort die Basis für die kundenspezifische Sprachapplikation bildet.

Der Bediener kann die angelernten Befehle in seiner natürlichen Sprache ­verwenden. Schlüsselworte dienen dazu, den Sprachdialog nur bei Bedarf zu aktivieren. Sobald der Spracherkenner einen Befehl über das Mikrofon erkennt, wird dieser weiterverarbeitet. Die Sprachkommandos sind mit einem MQTT-Kommando verknüpft, das sich entweder lokal durch die Maschinensteuerung verarbeiten oder über eine vorhandene Ethernetschnittstelle an die Maschine übertragen lässt.

Sobald von der Maschine ein MQTT-Event zurückkommt, kann dieses Event Funktionen im Sprachdialog auslösen. So werden die hinterlegten Sprachausgabetexte über den Lautsprecher ausgegeben und dienen dem Bediener zum Beispiel als Bestätigung, Antwort oder Informa­tion zum Maschinenstatus.

3 / 4

Ähnliche Beiträge