Die Neigungssensoren vom Typ 6DoF sind

Bild 01: Die Neigungssensoren vom Typ 6DoF sind für Anwendungen beispielsweise in der Robotik konzipiert. (Quelle: istockphoto.com_PhonlamaiPhoto_648248044)

Um Anwendern noch mehr Flexibilität bei der Auswahl zu bieten, baut Kübler sein Portfolio im Bereich Neigungssensoren systematisch aus. Ziel ist es, Lösungen für alle relevanten Einsatzfälle bereitzustellen – von einfachen Messaufgaben bis hin zu hochpräzisen, dreiachsigen Bewegungsanalysen.

Für jede Bewegung das passende Sensorprinzip

Die Sensoren von Kübler lassen sich in drei funktionale Kategorien einteilen (Bild 2). Für Anwendungen, in denen sich ein Objekt im Wesentlichen im Ruhezustand befindet, stehen statische Neigungssensoren zur Verfügung. Sie bestimmen die absolute Ausrichtung eines Objekts zur Erdoberfläche und eignen sich etwa zur Positionierung von Hebebühnen, zur Überwachung von Förderanlagen oder zur Ausrichtung von Solarmodulen.

Wo es hingegen stärkere Bewegungen oder Vibrationen gibt, kommen dynamische Sensoren zum Einsatz. Sie kombinieren Beschleunigungs- mit Drehratensensoren und liefern dadurch auch bei schnellen Lastwechseln stabile und präzise Messwerte. Typische Beispiele sind bewegte Anwendungen wie Bau- und Landmaschinen, Krane, Arbeitsbühnen oder auch autonome Nutz- und Transportfahrzeuge.

Ab 2026 wird das Portfolio um Sensoren mit sechs Freiheitsgraden (6DoF) erweitert. Sie erfassen Neigungen und Drehungen um alle drei Raumachsen und stellen sowohl Rohdaten als auch berechnete Ergebnisse bereit. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, etwa in der Robotik, in der mobilen Automation, bei Offshore-Anwendungen oder Drohnen, wo höchste Präzision und Robustheit gefragt sind und zweiachsige Sensoren häufig nicht ausreichen.

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