Sichere Tore

Balluff-IO Hubs Verbindungen

Bild 04: Der Balluff-IO- Link-Safety-Hub (gelb) im Verbund mit IO-Link-Master- und -Sensor-Hubs (Quelle: Burkhardt+Weber Fertigungssysteme GmbH)

Als „Safety Gates“ fungieren bis zu drei Safety Hubs (Bild 4). Neben den Industrial-RFID-Systemen kommen optional induktive Koppler zum Einsatz: Sie übertragen Energie und Signale berührungslos über einen Luftspalt von bis zu 5 mm. In aller Regel werden sie dort eingesetzt, wo feste Verdrahtung von Sensoren und Aktoren stört, zum Beispiel an Rundtischen und Wechselwerkzeugen.

Bei der MCC-Baureihe gestaltet sich der Ablauf wie folgt: Werden Werkstücke direkt in die Maschine eingelegt, gibt die Steuerung die Portalachsen des Ladesystems erst dann frei, wenn die Spannvorrichtungen den einwandfreien Sitz des zu bearbeitenden Teils über die sich gegenüber liegenden Kopplermodule gemeldet haben. Zur Übertragung der sicherheitsgerichteten Signale nutzt Safety over IO-Link die Elemente von Profisafe. Der IO-Link-Master für sich bleibt ein nicht sicherheitsgerichtetes Standardgerät und zählt zum sogenannten „Black Channel“: Übermittelte Daten werden unangetastet und sicher durch den Master zur Steuerungsebene getunnelt und erst dort entpackt. Die finale Programmierung geschieht per Drag-and-drop zentral über die Programmieroberfläche der Steuerung.

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