Kunststoff oder Edelstahl

Bild 02: Schlauchbeutel sind weich, unterschiedlich hoch, uneben, mit glänzenden Oberflächen und wechselnden Designs. Der Laser-Reflexionslichttaster vom Typ OH34-LR im robusten Edelstahlgehäuse schaltet in jedem Fall zuverlässig, sobald er eine Abweichung bei Abstand, Distanz oder Intensität detektiert. (Quelle: Di-Soric)

Bild 03: Der Laser-Reflexionslichttaster OH33-LR stellt sicher, dass ausschließlich Zahnräder mit identischen Abmessungen in die Teileaufnahme des Montagerundtischs gelangen. Einlernen und Inbetriebnahme gehen schnell und einfach. (Quelle: Di_Soric)

Bild 04: Effiziente Robotik-Lösung: Zwei LED-Reflexionslichttaster vom Typ OH33-R mit einer Reichweite bis 350 mm detektieren den Abstand zum obersten Blech im Stapel. Der erste Schaltausgang (Pin 4) erkennt die Annäherung an den Blechstapel und reduziert die Roboter-Geschwindigkeit auf den letzten Millimetern entsprechend. Der zweite Schaltausgang (Pin 2) signalisiert, wenn das Blechteil gegriffen und sicher abgehoben werden kann. (Quelle: Di_Soric)
Für den Großteil industrieller Anwendungen eignen sich die Lichttaster und Lichtschranken der Serie O-33 im Kunststoffgehäuse mit Schutzart IP67. Wo jedoch hohe mechanische Belastungen auftreten oder aggressive Flüssigkeiten zum Einsatz kommen, sind die Sensoren der O-34-Serie im V4A-Edelstahlgehäuse die passende Wahl. Sie erfüllen die Schutzart IP69K und sind nach Ecolab reinigungsmittelbeständig.
Ein Beispiel: Bei einer vollautomatischen Strangprofilsäge kommen Reinigungsflüssigkeiten zum Einsatz. Dort überwachen Einweg-Lichtschranken der Baureihe O-34 im Vollmetallgehäuse den Materialfluss auch bei starker Verschmutzung zuverlässig über Reichweiten bis 15 000 mm. Die Einrichtung ist dabei bewusst einfach gehalten: Sender und Empfänger ausrichten, die Empfindlichkeit per Potentiometer am Gerät einstellen, fertig.
Auch in Montageanwendungen können die Sensoren ihre Stärken ausspielen. Soll beispielsweise sichergestellt werden, dass ein Roboter ausschließlich Zahnräder mit identischen Abmessungen in die Teileaufnahme eines Montagerundtischs einlegt, bietet der an der Aufnahmeapplikation montierte Laser-Reflexionslichttaster OH33-LR eine kompakte und wirtschaftliche Lösung. Der Sensor benötigt wenig Platz und detektiert selbst geringe Höhenunterschiede zuverlässig (Bild 3).
Das Teach-in erfolgt direkt am Gerät: Teach-Taste 4 s bis 6 s gedrückt halten, fertig. Dabei wird im Rahmen des Teach-in ein schmales Schaltfenster um die Höhe des Zahnrads festgelegt. Der Schaltausgang ist aktiv, wenn die Höhe den Vorgaben entspricht.
Zwei Schaltausgänge für mehr Prozessdynamik
Zusätzliche Vorteile ergeben sich in Handhabungsprozessen mit Blechzuschnitten. In einer automatisierten Anwendung entnimmt eine Vakuum-Einheit fortlaufend Zuschnitte von einem Stapel und übergibt sie an eine Bearbeitungsstation. Zwei LED-Reflexionslichttaster vom Typ OH33-R mit Reichweiten bis 350 mm übernehmen dabei mehr als nur die reine Objekterkennung (Bild 4): Sie erfassen den Abstand zum obersten Blech und unterstützen damit die Regelung der Annäherungsgeschwindigkeit des Roboters.
Über IO-Link lassen sich pro Sensor zwei Schaltausgänge millimetergenau einstellen. Der erste Schaltausgang reduziert beim Annähern an den Blechstapel die Geschwindigkeit des Roboters auf den letzten Millimetern. Der zweite signalisiert, wann das Blech sicher gegriffen und abgehoben werden kann. „Unsere Sensoren optimieren so kollisionssicher die Verfahrgeschwindigkeit des Roboters und gestalten den Gesamtprozess effizienter“, erläutert J.-R. Weber.
Schnell einsatzbereit ab Werk
Ein weiterer Aspekt ist die schnelle Inbetriebnahme. Die Sensoren sind bereits mit Werkseinstellungen für zahlreiche Applikationen vorbereitet und damit direkt einsatzfähig. Gerade im Maschinenbau und in der Automatisierung, wo Zeit bei Inbetriebnahme und Umrüstung eine wichtige Rolle spielt, kann das den Aufwand spürbar verringern.
Anwender schätzen vor allem die einfache Bedienlogik, wie J.-R. Weber betont: „Es ist bewährter Di-Soric-Standard, dass unsere Kunden Abstände, Schaltfenster und den DD-Mode direkt am Sensor per Tastendruck schnell und unkompliziert einlernen und diesen anschließend gleich in Betrieb nehmen können.“ Besonders der DD-Mode, der simultan Abstand sowie Intensität auswertet und praktisch sämtliche Objekte nach Teach vor dem eingelernten Hintergrund erkennt, sei dabei ein Leistungs-Feature, das bis dahin ausschließlich größeren Sensoren vorbehalten war.
Literatur
- Di-Soric GmbH & Co. KG, Urbach: www.di-soric.com