Zusätzliche Sicherheitsaspekte
Neben der normativen Forderung nach einem Lasttrennschalter auf der Gleichstromseite treten die Sicherheitsaspekte bezüglich brandschutzgerechter Planung von PV-Anlagen, getrieben durch Feuerwehren und Verbände (BSW, BSFB, DGS, ZVEH, usw.), immer mehr in den Vordergrund. Durchdachte Konzepte ermöglichen es, den Lasttrennschalter auch gezielt als „Feuerwehrschalter“ zu betreiben. Wichtig ist neben den Mindestanforderungen sowie den Zusatzfunktionen auch der richtige Einbauort. So sollte ein solches System beispielsweise
• ein Fail-Safe-Verhalten aufweisen,
• einen Auslöser am Hausanschluss (Remote Off) haben,
• den Schaltzustand klar ersichtlich machen,
• eine Sicherung gegen Wiedereinschalten enthalten und
• direkt am Gebäudeeintritt auf dem Dach in unmittelbarer Nähe zu den Modulen angebracht werden – statt wie üblich im Keller des Gebäudes.
Durch diese Maßnahmen kann das Gebäudeinnere im Brandfall frei von berührbaren Spannungen gehalten werden, was den Feuerwehren ein sichereres Arbeiten ermöglicht.
Fazit
Mit den speziell für den PV-Markt entwickelten und abgestimmten Schaltgeräten von E-T-A (Bild 4) lässt sich der Sicherheitsstandard von PV-Anlagen optimieren. Zusätzliche und integrierte Funktionen ergeben hierbei einen Mehrwert, der schon bei der Planung einer PV-Anlage mit in Betracht gezogen werden sollte.
