Transformation vorangetrieben, Zukunftsfähigkeit verbessert

Claus Bauer, Vorstand Finanzen & IT der Schaeffler Gruppe (Quelle: Schaeffler)
Claus Bauer, Vorstand für Finanzen und IT der Schaeffler AG, sagte: „Das Geschäftsjahr 2021 konnte in allen Sparten und Regionen erfolgreich abgeschlossen werden und unterstreicht, dass wir unsere Transformation auch in einem schwierigen Marktumfeld in Einklang mit einem starken Geschäftsergebnis bringen können. Der hohe Free-Cash-Flow ermöglicht es uns erneut, der Hauptversammlung einen gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserten attraktiven Dividendenvorschlag vorzulegen.“
Mit den Vorbereitungen zum Bau des Zentrallabors, dem Aufbau des Kompetenzzentrums für Wasserstofftechnologie am Standort in Herzogenaurach sowie dem Baubeginn für das neue Werkzeugtechnologiezentrum am Standort Höchstadt setzt die Schaeffler Gruppe ihre geplanten Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit konsequent um. Die Sparte Industrial realisiert ebenfalls die im September 2020 beschlossenen Maßnahmen zur Konsolidierung der deutschen Standorte. In diesem Zusammenhang wurden Produktionskapazitäten am Hauptsitz in Schweinfurt gebündelt, die Wertschöpfungstiefe am Standort deutlich ausgebaut und mit der Produktion von hochpräzisen Getriebeteilen für Roboter begonnen. Gleichzeitig wird die Stärkung der Regionen außerhalb Europas durch die Verlagerung lokal notwendiger Fertigungs- und Montagelinien fortgesetzt. In Nanjing, China, wurde eine neue Produktionshalle zur Fertigung von Großlagern für die Windenergie eröffnet. Diese Erweiterung stärkt den asiatischen Werkverbund der Gruppe und festigt die Position von Schaeffler als führender Anbieter in diesem wichtigen Wachstumsmarkt. Bei der Sparte Automotive Technologies sind die begonnene Bündelung der Kompetenzen für E-Mobilität am Standort in Bühl und die Aufnahme der Produktion im neuen Werk für Komponenten und Systeme für elektrifizierte Antriebsstränge in Szombathely in Ungarn erfolgreiche Meilensteine des vergangenen Geschäftsjahrs. Zudem ist es der Schaeffler Gruppe gelungen, entscheidende Einigungen mit den Arbeitnehmervertretern zu erreichen. Für alle von den im September 2020 angekündigten Maßnahmen betroffenen Standorte sind die entsprechenden Restrukturierungen vereinbart und in Teilen bereits umgesetzt. Die Kosten für diese Maßnahmen liegen unterhalb der ursprünglich geplanten Aufwendungen.
Prognose für das Jahr 2022 ausgesetzt
Der Vorstand der Schaeffler AG hat aufgrund der Ereignisse in der Ukraine und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die globale Wirtschaft die am 8. März 2022 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2022 für die Schaeffler Gruppe und ihre Sparten ausgesetzt. Der Vorstand der Schaeffler AG hatte am 22. Februar 2022 bei Aufstellung des Jahresabschlusses einen Ausblick für das Geschäftsjahr 2022 verabschiedet, der sich aufgrund der Ereignisse in den Tagen seit dem Aufstellungsdatum nicht aufrechterhalten lässt. Aus heutiger Sicht sind weder der weitere Verlauf noch die wirtschaftlichen Auswirkungen verlässlich abzuschätzen. Eine neue Prognose wird abgegeben, sobald dies möglich ist.
Klaus Rosenfeld, Vorsitzender des Vorstands der Schaeffler AG, sagte: „Das Geschäftsjahr 2021 war für die Schaeffler Gruppe trotz eines schwierigen Umfeldes ein erfolgreiches Jahr, in dem wir den Umsatz der Gruppe währungsbereinigt um rund 10 % und unser operatives Ergebnis vor Sondereffekten um rund 60 % steigern konnten. Aufgrund der dramatischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Ukraine und den hieraus resultierenden zunehmenden Unsicherheiten und Verwerfungen haben wir uns dazu entschieden, unsere vom Vorstand am 22. Februar 2022 noch vor der Invasion intern verabschiedete Prognose auszusetzen. Unsere diversifizierte Aufstellung mit drei Divisionen und vier Regionen, die Qualität unseres operativen Geschäfts und die soliden Finanzen werden uns helfen, auch durch die aktuelle Krise zu kommen. Die in unserer Roadmap 2025 definierten strategischen Initiativen und Prioritäten behalten weiterhin Gültigkeit. Das gilt vor allem für das Thema Nachhaltigkeit.“