(Quelle. Schaffner)

(Quelle. Schaffner)

John Harrison, Managing Director Industrial UK, erklärt: „Fast drei Viertel der Befragten, die glauben, dass sie betroffen sein werden, gehen davon aus, dass es bis zu zwei Jahre dauern könnte, bis ihre neuen und bestehenden Produkte den Anforderungen entsprechen, und wollen daher jetzt Maßnahmen ergreifen.“

Fast 90% der Befragten bestätigten, dass die schrittweise Ausweitung auf 9 kHz zumindest einen gewissen direkten Einfluss auf ihr Geschäft haben wird. Weniger sicher ist man sich jedoch darüber, wie genau sich die Vorschriften auf laufende Entwicklungsprojekte auswirken werden und was man jetzt tun kann, um die neuen Designanforderungen dieser Vorschriften zu erfüllen. Diese Unsicherheit ist größtenteils auf einen Mangel an umfassenden Informationen und einen unterschiedlichen Kenntnisstand über die aktuellen Änderungen zurückzuführen. An der Umfrage nahmen Fachleute aus dem Maschinen- und Roboterbau, der Automobilindustrie, dem Energiemanagement, der Beleuchtungsindustrie und vielen anderen Branchen teil.

Die Erweiterung des erforderlichen Prüf- und Konformitätsbereichs erfolgt, weil immer mehr Geräte potenziell störende elektromagnetische Interferenzen am unteren Ende des Frequenzspektrums verursachen. Diese Regelung soll dazu beitragen, dass alle elektronischen Geräte frei, harmonisch und möglichst störungsfrei betrieben werden können. Dies ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, da die Zahl der potenziellen Störsignale, die von bisher nicht regulierten Geräten wie LED-Beleuchtung, Schaltnetzteilen und Kleinmotoren erzeugt werden, exponentiell zugenommen hat. Die meisten Befragten sind der Meinung, dass sie möglicherweise eine aktive Filterung benötigen, um die Vorschriften zu erfüllen. Derzeit verwenden jedoch 86 % nur passive Filtertechniken, die ihrer Meinung nach nicht ausreichen werden, und nur die Hälfte hat Zugang zu Einrichtungen, die Tests bis zu 9 kHz durchführen können.

Als Antwort auf diesen Bedarf hat Schaffner aus seinem breiten Fundus an elektrotechnischem Wissen und Konformitätsdaten die "Active Filter Technology" entwickelt und angeboten; mit ihr erübrigt sich das Rätselraten um die Einhaltung der Vorschriften, so dass sich eine Compliance schneller erreichen lässt.  „Wir wissen sehr gut, dass diese neuen Vorschriften darauf abzielen, den Nutzern elektronischer Geräte - und das sind praktisch alle - einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen“, fügt J. Harrison hinzu. „Da dieser Bedarf in den letzten Jahren besonders akut geworden ist, haben wir unser Fachwissen eingesetzt, um eine Lösung zu entwickeln, die unseren Kunden den Übergang zu diesen neuen Anforderungen an die Frequenztests erleichtert. Wir sind von den Möglichkeiten der Active Filter Technology begeistert und laden alle ein, sich auf der SPS 2023 darüber zu informieren.“

Auf der SPS 2023 wird Schaffner unter anderem die neuen Filter FN304X vorstellen, die für den Einsatz in Netzen mit besonders anspruchsvollen Betriebs- und Situationsanforderungen sowie für andere Anwendungen mit hohen Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanforderungen entwickelt wurden. „Der Rest des Jahres 2023 und das gesamte Jahr 2024 werden einen Wendepunkt in der ECI-Regulierung markieren“, sagt J. Harrison weiter, „und Schaffner ist einmal mehr stolz darauf, eine Vorreiterrolle zu spielen - das werden wir an der SPS 2023 zeigen“.

Schaffner (hz)

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