IO-Link-Safety-Produkte von Schmersal

Die ersten IO-Link-Safety-Produkte von Schmersal sind gegen Ende des ersten Halbjahres 2026 lieferbar: der Sicherheitssensor RSS362 (rechts) und die Sicherheitszuhaltung AZM42 (links) – weitere Produkte wie der IO-Link-Safety-Master und der Sensor RSS262 sind in der Entwicklung. (Quelle: Schmersal Group)

„IO-Link Safety markiert einen Wendepunkt in der industriellen Sicherheitstechnik. Der standardisierte Kommunikationsweg verbindet Funktionalität und Sicherheit auf einer Plattform und schafft die Grundlage für intelligente, selbstüberwachende Systeme. Für Maschinenbauer und Betreiber ergeben sich daraus klare Vorteile: geringere Installationskosten, höhere Transparenz, schnellere Diagnose – und eine bislang unerreichte Flexibilität“, sagt Volker Heinzer, strategischer Produktmanager industrielle Kommunikation und Industrie 4.0 bei der Schmersal-Gruppe.

Normung und Standardisierung auf internationalem Niveau

Die neue Schnittstelle erfüllt höchste Sicherheitsanforderungen gemäß PL e (EN ISO 13849-1) und SIL3 (IEC 61508/62061) und wurde in der internationalen Norm IEC 61139-2 standardisiert. Damit können Sicherheitskomponenten unterschiedlicher Hersteller interoperabel zusammenarbeiten.

Produktneuheiten: AZM42 und RSS362

"Die Sicherheitszuhaltung AZM42 bietet neben kompaktem Design und hoher Sicherheitsleistung auch umfangreiche Diagnosedaten in Echtzeit, etwa zur Versorgungsspannung, Temperatur und RFID-Signalqualität. Der berührungslose Sicherheitssensor RSS362 ergänzt diese Funktionen um intelligente Diagnosemöglichkeiten und unterstützt ebenfalls die sichere bidirektionale Kommunikation," so die Experten des Unternehmens.

Beide Geräte ermöglichen eine einfache Integration über dreiadrige Standardleitungen mit M12-Steckern und reduzieren so Installationsaufwand und Kosten. Dank Data-Storage-Funktion und Offline-Konfiguration können sich Wartung und Serienfertigung effizienter gestalten lassen.

Schmersal (af)

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