Abfragen und Zugriff auf Daten

Dashboard-Plattform

Bild 02: Ein Beispiel für ein Dashboard (Quelle: GE Digital)

Darstellung SQL-Abfrage zur Auflistung von Aktivitäten

Bild 03: Beispielbild Darstellung SQL-Abfrage zur Auflistung von Aktivitäten (Quelle: GE Digital)

Mit Proficy Operations Hub lassen sich Abfragen erstellen, um sowohl auf intern als auch auf extern gespeicherte Daten zum Anzeigen und Ändern zuzugreifen und diese zu verwalten. Entitäts- (Proficy Operations Hub-Entitäten), SQL- (externe SQL-Datenbank), Rest- (entsprechendes Rest-API) sowie Erweiterungsabfragen (Proficy Historian und OPC UA) sind möglich. Bei der Installation von Proficy Operations Hub erhält der Anwender automatisch eine Liste mit den sofort einsatzbereiten Abfragen (OOTB). Dabei handelt es sich um Systemabfragen, die nicht freigeschaltet, geändert oder gelöscht werden können. Solche Abfragen kann man duplizieren, um sie zu ändern und zu verwenden.

Um eine SQL-Abfrage zu generieren, muss eine Verbindung zu einer SQL-Datenbank vorhanden sein. Wer eine relationale Datenbank in einer Proficy-Operations-Hub-Anwendung verwenden möchte, muss:

  • eine Datenquelle mit einem relationalen Datenbanktyp erstellen und die Details der externen Datenbank angeben,
  • eine SQL-Abfrage erstellen sowie die erwarteten Eingaben und Ausgaben einer Stored Procedure angeben sowie
  • die Abfrage im Seitendesigner zuordnen, um die Abfrage zum Abrufen der Daten aus der externen Datenbank zu verwenden.

Die Darstellung der Ergebnisse kann in Tabellenform erfolgen (Bild 3). Die Tabelle zeigt Informationen in Textform sowie Aktionsfelder an. Jede Spalte in der Tabelle stellt ein Entitätsfeld dar. Die Informationen, die in einer Tabellenzelle erscheinen, werden durch Auswahl einer Abfrageausgabe oder durch Verwendung einer Formel definiert.

Plug-ins als Erweiterung

Ein Plug-in ist ein konfigurierbares, in eine Anwendung eingebettetes Widget, mit den Komponenten einer Anwendung (z. B. Entitäten und Abfragen) zusammenwirken. Anwender können eigene Widgets erstellen und so Proficy Operations Hub zusätzliche Funktionen hinzufügen. Verwendete Plug-ins lassen sich auf einen lokalen Rechner speichern und von einer anderen Station importieren.

Mit Messgeräte-Widgets ist es möglich, Daten auf einer visuellen Anzeige darzustellen (Bild 4). Zum Beispiel wird bei dem Kreisbogen-Widget der Wert auf einer gekrümmten, farbcodierten Skala aufgetragen. Die Farbe, in der der aufgezeichnete Wert erscheint, zeigt an, ob der jeweilige Wert innerhalb vorgegebener Grenzen liegt.

Mit dem Zeitleisten-Widget lässt sich der zeitliche Fortschritt von Ereignissen visuell anzeigen und überwachen. Es eignet sich beispielsweise dafür zu kontrollieren, wie lange eine Maschine in Betrieb war oder sie sich im Leerlauf befand. Um mehrere Ereignisse in einem einzigen Zeitraum zu visualisieren, können mehrere Zeitleisten an derselben X-Achse in einem Diagramm ausgerichtet, hinzugefügt werden.

Ein Karten-Widget wird verwendet, um zum Beispiel die Standorte von Geräten auf einer Karte mit Google Maps-Funktion zu visualisieren (Bild 5). Um diese Funktion zu aktivieren, muss auf den von Google generierten API-Schlüssel zugegriffen werden. Zusätzlich lassen sich Daten und Warnungen dieser Geräte tabellarisch anzeigen.

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