ZPA: Smarte Funktionen für einen effizienten Materialfluss

ZPA-Funktionalität

Die ZPA-Funktionalität von Bihl+Wiedemann kann sowohl für Motorrollen wie für Gleichstrommotoren mit Frequenzumrichtern genutzt werden

ZPA-Lösung für eine staudrucklose Förderung

ZPA-Lösung für eine staudrucklose Förderung

Grundlegende Aufgabe einer staudrucklosen Fördertechnik ist es, den Fluss von Förderobjekten zwischen Einschleus und Entnahmepunkten inklusive Staustrecken und Pufferzonen zu koordinieren – und dabei zu garantieren, dass es zu keinen Kollisionen oder Druck auf einzelne Fördergüter kommt. Realisiert wird das Staumanagement innerhalb definierter Zonen der Förderstrecke, die miteinander kommunizieren (Bild 2). Ein Fördergut wird dabei innerhalb einer Zone so lange zurückgehalten, bis der folgende Streckenabschnitt von der Logik als „frei“ erkannt wird. 

Sollte sich das Fördergut aufstauen, wird an die vorgelagerte Zone ein Signal gesendet, das ein Zurückhalten des Förderguts bewirkt. Die Objekte laufen also nicht unkontrolliert aufeinander auf, sondern werden auf Distanz positioniert. Dadurch verbleibt immer eine Lücke zwischen den einzelnen Fördergütern – Kollisionen zwischen ihnen und der Aufbau von Staudruck werden zuverlässig vermieden.

Zero Pressure Accumulation mit Bihl+Wiedemann ermöglicht eine autarke und steuerungsunabhängige Fördertechnik mit detaillierten und feldbusunabhängigen Diagnosemöglichkeiten. Herz der Lösung stellt immer ein ASi-5/ASi-3 Gateway dar. Es dient dabei einerseits als eine einzige, universelle Konfigurationsschnittstelle für alle Module einer staudrucklosen Förderstrecke und andererseits als Diagnoseinterface – über alle gängigen Feldbusse zur OT, aber dank OPC UA auch zur IT (Bild 3). 

Egal, ob es sich um grundlegende Funktionen, wie Geschwindigkeit, Start- und Stopprampen oder die Förderrichtung, handelt oder um erweiterte Funktionalitäten, wie Nachlaufzeiten, Watchdogzeiten für ausbleibende Förderobjekte oder Blockabzug – mit der staudrucklosen Fördertechnik ist vieles möglich. Und um es für den Anwender so einfach wie möglich zu halten, sind bereits Grundeinstellungen hinterlegt, die bei Bedarf individuell erweitert und angepasst werden können. Hardware auswählen, Parameter setzen, Funktionen aktivieren, Konfiguration einspielen und starten – die Lösung von Bihl+Wiedemann ist komfortabel genug, um schnell und einfach eine staudrucklose Förderung zu realisieren. Gleichzeitig bietet sie eine funktionale Granularität, die es Anwendern erlaubt, ihre ZPA-Applikation exakt an ihre Anforderungen und Vorstellungen anzupassen.

AS-Interface: beliebte Verdrahtungstechnologie für Förderanlagen

Große Strecken, jede Menge Sensoren, Schalter, Messgeräte, Große Strecken, jede Menge Sensoren, Schalter, Messgeräte, Scanner, Antriebe, Bedienpanels und Sicherheitssysteme, gleichzeitiges Einsammeln von Standard- und Safety-Signalen – stationäre Materialflussanlagen bieten ein Umfeld, für das die Verdrahtungstechnologie AS-Interface wie geschaffen ist. Die einfache Installation – die Teilnehmer werden an das gelbe ASi Kabel einfach und zuverlässig in Durchdringungs-Scanner, Antriebe, Bedienpanels und Sicherheitssysteme, gleichzeitiges Einsammeln von Standard und Safety-Signalen stationäre Materialflussanlagen bieten ein Umfeld, für das die Verdrahtungstechnologie AS-Interface wie geschaffen ist. Die einfache Installation – die Teilnehmer werden an das gelbe ASi Kabel einfach und zuverlässig in Durchdringungstechnik angeschlossen –, die große Funktionalität und Flexibilität der Technologie sowie ihre geringen Kosten und der hohe Anwenderkomfort haben dazu geführt, dass sich ASi-3 und seit etwa drei Jahren auch der neue Standard ASi-5 als international standardisiertes Verdrahtungssystem in der stationären Förder- und Materialflusstechnik durchgesetzt haben.


 

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