KI: Der Automatisierung neue Lösungsräume schaffen

Communications bei der Sick Vertriebs-GmbH

Bild 01: Tobias Güttler, Head of Market & Technology Competence Center & Marketing Communications bei der Sick Vertriebs-GmbH. (Quelle: Sick)

Lösungen wie Palloc von Sick für die vollautomatische Depalettierung mit einem eigenen, explizit trainierten, neuronalen Netz eröffnen neue Lösungsräume.

Bild 02: Lösungen wie Palloc von Sick („PALlet content LOCalization“) für die vollautomatische Depalettierung mit einem eigenen, explizit trainierten, neuronalen Netz eröffnen neue Lösungsräume. (Quelle: Sick)

Die Sick-Augmented-Reality-App Sara ist ein virtueller Roboterassistent

Bild 03: Die Sick-Augmented-Reality-App Sara ist ein virtueller Roboterassistent. (Quelle: Sick)

Künstliche Intelligenz ist schon heute ein, wenn nicht der Mega trend. Ihre Relevanz für die Sensorik und Automatisierungstechnik wird in dem Maß zunehmen, in dem es ihr gelingt, durch maschinelles Lernen, Datenanalyse und Entscheidungsfindung in Echtzeit intelligentere und autonomere Systeme zu ermöglichen. Diese wiederum werden neue Lösungsräume, beispielsweise zur Effizienzsteigerung, Qualitätsverbesserung und Flexibilität in der Produktion, eröffnen. In welche Richtung diese Entwicklung geht, zeigen Lösungen wie Palloc von Sick [1] („PALlet content LOCalization“) für die vollautomatische Depalettierung mit einem eigenen, explizit trainierten, neuronalen Netz auf dem Gerät (Bild 2). Ein weiteres Beispiel ist die Sick-Augmented-Reality-App Sara als virtueller Roboterassistent (Bild 3).

Industrial Metaverse: Physische und virtuelle Welt verschmelzen zu neuer Realität

Digital und dreidimensional, interaktiv und innovativ – das Industrial Metaverse bietet als agile Technologie für Industrieunternehmen ein hohes disruptives Potenzial, das sehr viel verändern und verbessern kann. Die bislang ungeahnten Möglichkeiten sowie Chancen liegen beispielsweise in der Entwicklung von Produkten, in der Projektierung, Inbetriebnahme, Anwendung sowie Fernwartung von Maschinen und Anlagen oder dem digitalen Austausch in Unternehmen sowie mit Kunden. Nicht zuletzt, weil die Umsetzung durch anerkannte Technologien und offene Standards unterstützt wird, hat das Industrial Metaverse großes Potenzial: Als industrieweit angewandtes Tool kann es in vielen Bereichen und Aufgabenstellung gewinnbringend eingesetzt werden – zumal es auch Zukunftskonzepte der Digitalisierung wie den Digital Twin im virtuellen Raum nutzbar macht.

Nachhaltigkeit: Energieeffizienz weiter verbessern, CO2-Fußabdruck minimieren

Unternehmen werden in verstärktem Maß nachhaltige Prinzipien in ihre Strategien, Prozesse und Produkte integrieren. Nur so gelingt es, den wachsenden Anforderungen von Verbrauchern, Marktteilnehmern, Regulierungsbehörden, Investoren und der Gesellschaft gerecht zu werden. Zu den Aktionsfeldern zählen dabei die Reduktion von Energieverbrauch und eine bessere Materialeffizienz. Aber auch die Selbstverpflichtung zu ökologiegerechten Materialien, Ökodesign, nachhaltige Lieferketten und der Einsatz erneuerbarer Energien zählen dazu. Auf diese Weise werden Ziele, wie die Dekarbonisierung oder ein geringerer CO2-Fußabdruck bis hin zur Net-Zero-Klimaneutralität, unterstützt. Und abhängig davon, welcher Trend sich in welchem Zeitverlauf wie entwickelt – die jeweiligen Sachverhalte werden immer komplexer und es braucht Partner, die sich tief mit der relevanten Materie beschäftigen, um bestmögliche Lösungen zu erarbeiten. In Lösungen zu denken, bedeutet für Sick, die Herausforderungen der Kunden zu erkennen und sie bei der Bewältigung zu unterstützen. (ih)

Literatur

  1. Sick Vertriebs-GmbH, Düsseldorf: www.sick.com
Tobias Güttler
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