Einfache Inbetriebnahme, flexible Installation

Bild 02: Ein UB*-F42-Sensor eignet sich unter anderem zur Durchfahrtkontrolle: An einer Tordurchfahrt erfasst er die Ein- und Ausfahrt von Fahrzeugen. (Quelle: Pepperl+Fuchs)
Auch im Hinblick auf die Bedienbarkeit wurden die Geräte der nächsten Generation weiterentwickelt. Die direkte Nutzung des neuen Lerneingangs ersetzt das Teach-in mit Drucktasten. Parametrierung und Betrieb sind so auch ohne IO-Link möglich. Zudem kombiniert UB*-F42 die IOLink-Schnittstelle mit zwei Push-Pull-Ausgängen. Damit lassen sich die Werte von zwei Schaltausgängen an die Steuerung übermitteln. Bei einer Füllstandanwendung können das zum Beispiel die Signale für „leer“ und „voll“ sein. Auf diese Weise wird an Verkabelung und Integrationsaufwand gespart, da ein einzelner Sensor zwei Aufgaben erledigen kann.
Zwei Gerätetypen der UB*-F42-Serie stehen neben der üblichen Bauform auch in der sogenannten Sidelooker-Version zur Verfügung. Der Name verweist darauf, dass der Wandler im Gehäuse um 90 ° gedreht eingebaut ist, mit der Öffnung für die Schallmembran in der schmalen Seite. Diese Anordnung vereinfacht die Integration des Sensors in beengte Umgebungen. Der Platzbedarf für die Messanwendung wird zusätzlich durch die besonders kurze Blindzone reduziert, mit der sich im Marktvergleich alle Geräte der Serie auszeichnen.
Außerdem lässt sich der Durchmesser der Schallkeule stufenlos an die Anwendung anpassen und so die flächige Ausdehnung des Erfassungsbereichs variieren: Ein großer Durchmesser ermöglicht sowohl die Abtastung großer Oberflächen als auch die zuverlässige Erfassung von Objekten, die in diesem Bereich an unterschiedlichen Stellen erscheinen können. Ein kleiner Durchmesser minimiert die Möglichkeit störender Echoeffekte, beispielsweise wenn das Gerät den Füllstand in einem engen Silo oder einer Umgebung mit herausragenden Komponenten an den Innenwänden erfassen soll.
Dank einer Synchronisationsfunktion können mehrere Ultraschallsensoren der Serie UB*-F42 in unmittelbarer Nähe zueinander betrieben werden. Um die gegenseitige Beeinflussung der Signale zu vermeiden, stehen drei Synchronisationsmodi zur Verfügung, die passend zur Anwendung gewählt werden können. Bis zu zehn Sensoren lassen sich durch den Synchronisationseingang am Gerät verbinden. Die Synchronisation erfolgt automatisch und ohne Parametrierung.