Die Automatica vom 21. bis 24. Juni 2022 in München ist die führende Veranstaltung für Smart Automation und Robotik (Quelle: Messe München)

Die Automatica vom 21. bis 24. Juni 2022 in München ist die führende Veranstaltung für Smart Automation und Robotik (Quelle: Messe München)

Für das Automatica-Trendindex 2022 wurden im Auftrag der Weltleitmesse Automatica in Deutschland 100 Fach- und Führungskräfte aus Industrie-Unternehmen befragt, die über den Einsatz von Robotik und Automation entscheiden. Wie die automatica-Umfrage zeigt, wollen die Unternehmen ihre Belegschaft mit Robotereinsatz von gefährlichen, monotonen und schmutzigen Aufgaben entlasten. Gut jeder zweite Industrie-Entscheider bewertet diese Möglichkeit sogar als ein „sehr wichtiges“ Motiv, um sich für den Einsatz von Robotik zu entscheiden. Die große Mehrheit spricht sich zudem dafür aus, mit dem „Kollegen Roboter“ zu automatisieren, um sinkende Mitarbeiterzahlen als Folge des demographischen Wandels auszugleichen (80 %) und gleichzeitig einer Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland entgegenzuwirken (78 %).  

Wie Roboter Wertschöpfung robuster machen

„Auf der automatica 2022, der weltweit führenden Messe für Robotik und Automation in München, informieren sich kleine, mittlere und große Unternehmen, wie Industrie-Roboter dabei helfen können, die Wertschöpfung robuster zu machen“, sagt Anja Schneider, Projektleiterin der automatica. „Trends wie ‚Low Cost Robotic‘ und ‚einfache Handhabung‘ führen zu einer Demokratisierung der Robotik und Automation. Die Lösungen der neuesten Generation machen es für Betriebe so einfach und kostengünstig wie noch nie, die Vorteile fortschrittlicher Produktion zu nutzen.“  

„Die Auftragsbücher der Robotik und Automation sind derzeit gut gefüllt. Disruptionen in den Lieferketten und ein stark steigender Fachkräftemangel sind jedoch ziemliche Bremsklötze“, berichtet Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Robotik + Automation. „Für die Unternehmen ist es daher eine vordringliche Aufgabe, ihre qualifizierten Mitarbeiter zu halten und neues Fachpersonal zu finden. Eine steigende Automatisierung kann Personalengpässen zusätzlich entgegenwirken.“

Robotik im Fokus

Knapp drei Monate vor dem Start der automatica, die vom 21. bis 24. Juni auf dem Gelände der Messe München stattfindet, steht fest: Noch nie gab es ein derart breites Angebot an kollaborativen Robotern wie in diesem Jahr. Und: Sie sind einfacher zu bedienen denn je. Letzteres gilt auch für Industrieroboter. Hier erlaubt No Code Robotik einen nahezu spielerischen Umgang mit Robotern.

Während die einen ihre Standardroboter durch die Integration zahlreicher Safetyfeatures für die direkte Mensch-Roboter-Interaktion qualifizieren, setzten andere auf die Entwicklung spezieller Leichtbauroboter. Die Besucher der automatica können sich in München von den Vor- und Nachteilen der beiden unterschiedlichen Welten selbst ein Bild machen. Der Hype liegt aber ganz eindeutig bei den Leichtbau-Cobots. Hier führt der Wettbewerb zwischen etablierten Herstellern und Start-ups zu einer nie dagewesenen Dynamik.

Messe München (no)

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