Abbildung zum Thema 5G Netz

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Die Idee von Johann-Philipp-Reis leitete eine Wende in der elektrischen Übertragung von Nachrichten ein. Er war einer der Ersten, der nicht Zeichen, sondern Sprache elektrisch übertrug: Johann Philipp Reis, 1834 in Gelnhausen geborenen und 1874 in Friedrichsdorf verstorbenen, der Erfinder des Telefons. Bereits am 26. Oktober 1861 führte der Autodidakt und Physiker in Frankfurt am Main das erste Gerät zur Tonübertragung "Telephon" vor. Damit hatte er noch vor Alexander Graham Bell das Telefon erfunden, aber diese Erfindung nicht patentieren lassen. Bevor er sein Telefon für die praktische Nutzung weiterentwickeln konnte, starb er 1874 mit nur 40 Jahren. 

Ihm zu Ehren wird alle zwei Jahre der mit 10.000 € dotierte Johann-Philipp-Reis-Preis an Arbeiten verliehen, die eine bedeutende nachrichtentechnische Neuerung haben, die Auswirkungen auf die Volkswirtschaft versprechen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Nachrichtentechnik, die nicht älter als 40 Jahre sind, können sich mit ihren innovativen Ideen der Nachrichtentechnik noch bis zum 15. April 2023 bewerben. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger sowie die Durchführung der Preisvergabe führt die Informationstechnische Gesellschaft im VDE (VDE ITG) in Zusammenarbeit mit den anderen Stiftern durch. Die mit 10.000 Mitgliedern aus den verschiedensten Sektoren der Informationstechnik und mit über 1.000 aktiv und ehrenamtlich mitarbeitenden Wissenschaftlern der Informationstechnik starke VDE ITG verfügt über das erforderliche Wissen zur Vorauswahl und Reihung der Preisträger. Unter den Jurymitgliedern befinden sich auch ehemalige Preisträgerinnen und Preisträger.

VDE (no)

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