Für ihre Sensoren setzt Vega auf die SPE-Technologie.

Für ihre Sensoren setzt Vega auf die SPE-Technologie. (Quelle: Vega Grieshaber)

In der Prozessindustrie ist die Vernetzung von Maschinen und Anlagen im Sinne von Industrie 4.0 in vollem Gange. Eine Situation, in der klar ist, dass auch der Datentransfer neue Wege gehen muss. Seit Ende 2024 engagiert sich der nach eigenen Angaben weltweit tätige Hersteller von Füllstand- und Druckmesstechnik Vega daher in der Single Pair Ethernet System Alliance, einem Zusammenschluss von Technologie-Unternehmen: Gegründet 2020, mit dem erklärten Ziel, auf der Basis des Single Pair Ethernet (SPE) eine einheitliche und nahtlose Netzwerkarchitektur zu schaffen.

So einfach wie möglich

„Es wird in Zukunft nicht mehr ausreichen, die besten Sensoren anzubieten. Diese haben nur einen Wert, wenn sie sich in die verschiedensten Technologiebereiche nahtlos einbinden lassen,“ bringt Philipp Ketterer, Vega-Produktmanager, die Gründe für die Partnerschaft mit der Single Pair Ethernet System Alliance auf den Punkt. Weil die Fertigungsprozesse allerorts immer komplexer werden, müsse man vor allem die Einfachheit im Blick behalten: „Es geht uns darum, Hürden abzubauen und unseren Kunden die Arbeit so einfach wie möglich zu machen,“ erklärt er.

Zukunftssicher und kostengünstig

In den immer komplexer werdenden Prozessumgebungen kommen die wichtigen Vorteile von SPE voll zum Tragen: Allen voran die hohe Geschwindigkeit, mit der sich große Datenmengen in die Feldebene übertragen lassen. Single Pair Ethernet (SPE) überträgt Prozessdaten über Ethernet mit einem Zweileiterkabel und kann dabei Übertragungsraten bis 1 Gbit/s erreichen. Inbetriebnahmen können so durch SPE mit seiner einfachen Verdrahtung und hohen Konnektivität nicht nur vereinfacht, sondern kostengünstiger werden.

Ergänzen sich ideal: APL und SPE

Vega engagiert sich gleichzeitig intensiv für neue APL-Ethernet-Lösungen, wo immer besonders anspruchsvolle Bereiche und Ex-Umgebungen eine wichtige Rolle spielen. „Bereiche, die jedoch kompaktere Lösungen vertragen, sehe ich dagegen mit SPE ideal abgedeckt“, so P. Ketterer. Er betont, dass sich beide Ethernet-Technologien in diesem Sinne „perfekt ergänzen“.

 

Vega Grieshaber (af)

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