Schnell, vielseitig, preiswert: Im Verbund mit der aktuellen Software-Version nVision-i 25.1 stellt der Vision-Sensor CS-62 von Di-Soric Anwendern ein leistungsstarkes, kundenspezifisch adaptierbares Bildverarbeitungssystem zur Verfügung.

Bild 01: Schnell, vielseitig, preiswert: Im Verbund mit der aktuellen Software-Version nVision-i 25.1 stellt der Vision-Sensor CS-62 von Di-Soric Anwendern ein leistungsstarkes, kundenspezifisch adaptierbares Bildverarbeitungssystem zur Verfügung. (Quelle: Di-Soric)

Mit optimierter Hardware ist der Vision-Sensor CS-62 (Bild 1) um das Drei- bis Vierfache schneller als die kleinere Variante CS-60. Für die Vielseitigkeit und Flexibilität der innovativen Bildverarbeitungslösung steht das aktuelle Software-Release nVision-i 25.1 von Di-Soric [1]: Sie bietet dem Anwender in der Summe mehr Leistung und Optionen, auf einfache Weise mit den zur Verfügung stehenden Tools selbst große Jobs zu erstellen. So beispielsweise ruckelfreie Live-Bilder für bessere Einstellungen (Fokus, Belichtungszeit, Ausrichtung der Kamera) sowie keine „Wartezeiten“ beim Einfügen von Tools.

Mit einem umfassenden, frei wählbaren Set an Bildverarbeitungstools lassen sich nun Aufgaben lösen, die bislang nicht zum Standardrepertoire eines klassischen VisionSensors zählten. Dank der einfach bedienbaren Nutzeroberfläche können Anwender nahezu jede Anforderung in Eigenregie ohne aufwendige Schulung umsetzen.

Ein Bildverarbeitungssystem für den breiten Einsatz

Vision-Sensoren der Reihe CS-6x stehen für effiziente und prozesssichere Bildverarbeitungslösungen. Die multifunktionalen, an individuelle Bedürfnisse präzise anpassbaren Sensoren lösen vielfältige Handling-, Montage- und Prüfaufgaben in produzierenden Unternehmen sowie in den Bereichen Assembly, Robotics, Measurement & Testing, Packaging und Machine Tools (Bild 2).

Standardtools, wie Lokalisieren, Erkennen und Zählen, kommen zum Einsatz, wenn Teile erkannt oder auf Vollständigkeit geprüft werden müssen. Anspruchsvoller wird es, wenn Abstand, Winkel oder Durchmesser erfasst und ggf. weiterverarbeitet werden sollen. Werkzeuge, wie Bildkorrektur und Kalibrierung, stehen für hohe Bildqualität und zuverlässige Objektvermessungen in Millimetern. Sofern erforderlich werden zusätzlich ID-Tools, wie 1D-/2D-Codes oder OCR-Funktion, geladen. Grundsätzlich genügt ein einziger Sensortyp, der per Software-Upgrade aktuell gehalten und bedarfsentsprechend um zusätzliche Werkzeuge ergänzt wird. Bezahlt wird nur, was tatsächlich gebraucht wird.

Mit vier wechselbaren S-Mount-M12-Standard-Objektiven (mit den Brennweiten 3,6 mm, 8 mm, 16 mm und 25 mm sowie einer variablen Fokuseinstellung) lassen sich eine Vielzahl von Aufgaben mit unterschiedlichen Anforderungen an Abstand, Bildausschnitt, Auflösung und Schärfentiefe lösen. Vision-Sensoren der Reihe CS-6x können vergleichsweise einfach in bestehende Produktionsanlagen integriert und an individuelle Leistungsanforderungen angepasst werden (Bild 3).

Vision-Sensor goes Smart-Kamera

Mit dem Vision-Sensor CS-62 und dem Software-Release nVision-i 25.1 bringt das Urbacher Automatisierungsunternehmen die zweite Generation intelligenter Bildverarbeitungslösungen auf den Markt. Mit der Smart-Lizenz erhalten Anwender maximale Flexibilität und in weiten Teilen den Funktions- und Leistungsumfang einer Smart-Kamera – zum Preis eines Vision-Sensors. „Über das integrierte Smart-Tool verknüpfen Nutzer einzelne Werkzeuge sinnvoll. Sie übertragen Erkenntnisse oder ermittelte Werte auf andere Tools und verrechnen diese miteinander. Dies führt am Ende zu einer genaueren Auswertung“, betont Martin Czommer, Product Manager Machine Vision. Damit lassen sich auch Teile mit großer Variantenvielfalt ohne Jobwechsel schnell und zuverlässig erfassen. Mit der innovativen Vision-Lösung können Nutzer darüber hinaus die Visualisierung sowie das Design frei gestalten.

„Die leistungsfähige Software versetzt unsere Kunden in die Lage, selbst komplexe Bauteile zu prüfen. Wir können nun eine Nachführung beliebig gestalten: zum Beispiel die Koordinate von einem Kreismittelpunkt, beispielsweise eine Bohrung, und den Winkel von einem Kantentool miteinander verknüpfen und damit eine maximal flexible und exakte Nachführung realisieren. Eine Besonderheit ist hier, dass wir die Tools verknüpfen, bei Bedarf damit rechnen und so schlussendlich genauere Ergebnisse liefern als mit einem normalen Vision-Sensor“, ergänzt M. Czommer.

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