Vom Pilotprojekt zur skalierbaren Lösung
Ein wesentlicher Unterschied zu klassischen Digitalisierungsprojekten liegt in der Geschwindigkeit. „Wenn sich jemand ein paar Stunden Zeit nimmt, kann ein erster Anwendungsfall laufen“, stellt D. Philippe heraus. Die Erfahrung zeige, dass viele Unternehmen die Lösung rund um Coligo.ai eigenständig evaluieren – oft ganz ohne Unterstützung.
Auch wirtschaftlich verändert sich damit die Perspektive. Statt hoher Anfangsinvestitionen können Unternehmen mit überschaubarem Budget starten. „Es geht nicht mehr um Projekte im sechsstelligen Bereich, sondern um einen Einstieg, den man einfach ausprobieren kann“, hebt er hervor. Diese niedrige Hürde sei entscheidend, um überhaupt ins Handeln zu kommen.
Gleichzeitig bleibt der Ansatz skalierbar. Über zentrale Funktionen wie das Coligo-Cockpit lassen sich mehrere Edge-Systeme verwalten, aktualisieren und erweitern. Damit wird aus einer ersten Anwendung schnell eine unternehmensweite Lösung.
Digitalisierung als kontinuierlicher Prozess
Trotz aller Vereinfachung macht D. Philippe deutlich: „Digitalisierung ist kein einmaliges Projekt. Das ist ein kontinuierlicher Prozess – vergleichbar mit Qualitätsmanagement.“ Technologien, insbesondere im Bereich KI, entwickelten sich so schnell, dass Unternehmen permanent nachjustieren müssten. „Die Entwicklung ist extrem schnell. Was heute Stand der Technik ist, kann in wenigen Wochen schon überholt sein.“
Umso wichtiger sei es, überhaupt anzufangen. Sein Rat an Unternehmen ist entsprechend klar: „Digitalisierung ist keine Option mehr, sie ist Pflicht.“ Entscheidend sei, die eigenen Prozesse zu verstehen, relevante Daten zu identifizieren und erste Schritte zu gehen. „Man muss anfangen. Wer wartet, verliert Zeit – und am Ende Wettbewerbsfähigkeit“, appelliert D. Philippe. Entscheidend sei nicht die perfekte Strategie, sondern der erste Schritt. Wenn dieser niedrigschwellig möglich ist, steigt auch die Bereitschaft, ihn zu gehen.
Edge als Kern der Digitalisierungsstrategie
IoT-Projekte stehen häufig vor den gleichen Herausforderungen: hohe Komplexität, lange Umsetzungszeiten und unklare Architekturentscheidungen führen dazu, dass viele Initiativen nicht den gewünschten Mehrwert liefern. Edge IoT und KI bieten eine flexible, kostengünstige und einfach umsetzbare Alternative zur Cloud.
Am 17. 6. 2026 zeigt Ihnen die BE.services GmbH einen praxisnahen Edge-first-Ansatz. Lernen Sie die Unterschiede zwischen Edge und Cloud kennen und verstehen Sie, wie beide Ansätze sinnvoll kombiniert werden können. Im Hands-on-Teil setzen Sie mit der Coligo Plattform eigenständig ein IoT-Projekt um – mit Anbindung von Maschinendaten über OPC UA, Dashboards zur Datenvisualisierung, KI-basierten Analysen ohne Programmierung und Echtzeit-Datenverarbeitung direkt am Edge. Starten Sie eigene IoT-Initiativen schnell – ohne komplexe IT-Infrastruktur und ohne tiefgehende Data-Science-Kenntnisse!
Wann? 17. 6. 2026
Wo? WTZ-Tagungszentrum Heilbronn
Mehr Infos unter: coligo.automatisierungstreff.com
Literatur
- BE.services GmbH, Kempten: www.be-services.com
