Yaskawa erfüllt die internationale Cybersecurity-Norm IEC 62443-4-1. Das Prüfunternehmen TÜV Süd überreichte das entsprechende Zertifikat auf der Fachmesse SPS in Nürnberg – von links nach rechts: Wassef Othmani, TÜV Süd, Ludger Kuttenkeuler und Rainer Habermann von Yaskawa,  Marcello Walz, TÜV Süd. (Quelle: Yaskawa Europe GmbH)

Yaskawa erfüllt die internationale Cybersecurity-Norm IEC 62443-4-1. Das Prüfunternehmen TÜV Süd überreichte das entsprechende Zertifikat auf der Fachmesse SPS in Nürnberg – von links nach rechts: Wassef Othmani, TÜV Süd, Ludger Kuttenkeuler und Rainer Habermann von Yaskawa, Marcello Walz, TÜV Süd. (Quelle: Yaskawa Europe GmbH)

Mit der zunehmenden Digitalisierung und Verbindung zwischen IT und OT steigt die Gefahr von Cyberattacken im industriellen Umfeld. Unternehmen müssen sich daher entsprechend vorbereiten. Die internationale Normenreihe IEC 62443 beschreibt einen ganzheitlichen Ansatz der Cybersecurity-Maßnahmen für Betreiber, Integratoren und Hersteller mit dem Ziel, Risiken für industrielle Netzwerke zu minimieren.

In diesem Sinn führte die für Antriebs- und Steuerungstechnik zuständige Drives Motion Controls Division von Yaskawa einen Secure-Development-Lifecycle-Prozess ein. „Dieser erfüllt systematisch die Anforderungen der IEC 62443-4-1 von der Produktentwicklung über deren Realisierung und Umsetzung bis zur Anwendung“, erklärt Senior Product Security Engineer Ludger Kuttenkeuler bei Yaskawa Europe. „Wir sind sehr stolz darauf, dass dieser Prozess nun durch das Audit des TÜV Süd bestätigt wurde. Damit sind wir nun in der Lage, unseren Kunden die entsprechende Sicherheit für die steigende Cybergefahr im Produktumfeld zu bieten.“

Strenge Security-Vorgaben

Die Norm beinhaltet mehrere Aspekte. So müssen bereits bei der Produkt-Entwicklung strenge Security-Vorgaben – wie eine Bedrohungsanalyse – eingehalten werden. Die Bereitstellung eines Defekt-Management-Prozesses garantiert dem Kunden den korrekten Umgang mit Sicherheits-Schwachstellen von der Meldung bis hin zur Lösung, die ein Security Patch sein kann.

Mit der Zertifizierung ist Yaskawa bereits jetzt bestens auf den geplanten „Cyber Resilience Act“ (CRA) der EU vorbereitet. Dieser orientiert sich an den Vorgaben der Norm IEC 62443-4-1. Hersteller müssen demnach die Vorgaben für ihre Produkte nach einer Übergangsfrist umzusetzen.

„Yaskawa ist dank des Audits durch den TÜV Süd bereits jetzt auf diese Anforderungen vorbereitet und kann diese dann – sobald die Vorgaben bezüglich des CRA verabschiedet werden –umgehend umsetzen“, so Rainer Habermann, General Manager Research & Development bei Yaskawa Europe.

 

Yaskawa Europe GmbH (hz)

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