Bild 01: Kraftsensoren von Megatron kommen auch in computergestützten Trainingsgeräten zum Einsatz. (Quelle: Biofeedback Motor Control)
Die Kraftsensoren von Megatron [1] sind dank der Dehnungsmessstreifen-Vollbrückentechnologie relativ unempfindlich gegenüber einer ungleichmäßigen Verteilung der Krafteinleitung. Dank dieser Technologie sind sie auch in der Lage, temperaturbedingte Signaländerungen zu kompensieren. Darüber hinaus ist die Montage der Kraftaufnehmer sehr einfach: Sie erfolgt über Gewindeschrauben, mit denen die Sensoren an jeder stabilen Struktur befestigt werden können (Bild 1).
Hohe Präzision und Zuverlässigkeit
Megatron verwendet für seine Kraftaufnehmer ausschließlich Dehnungsmessstreifen (DMS) in Wheatstonescher Brückenschaltung, da diese eine sehr hohe Genauigkeit sowie eine hohe Langzeitstabilität bietet. Bei DMS-Vollbrückenaufnehmern werden die Dehnungsmessstreifen an mindestens vier berechneten Stellen des Verformungskörpers angebracht. Bei mechanischer Dehnung und Stauchung infolge äußerer Krafteinwirkung erfassen zwei der Elemente die Dehnung, zwei weitere die auftretende Stauchung. Ecklastfehler und temperaturbedingte Signaländerungen werden durch diese Anordnung weitgehend eliminiert. Darüber hinaus eignen sich DMS-Vollbrücken-Kraftaufnehmer sehr gut für den Einsatz in Anwendungen mit dynamischen Lastwechseln, wie sie in der Industrie häufig vorkommen.
Wird der Messkörper gedehnt oder gestaucht, so ändert sich der Widerstand im Gitter des DMS. Die angelegte Spannung ändert sich und damit auch die Spannung im Ausgangssignal. Auf diese Weise werden mechanische Verformungen in messbare Signale umgewandelt.