Beurteilung der Messergebnisse

Abbild Störquellen

Bild 3: Störquellen (Quelle: Omicron)

Die wichtigsten Kriterien zur Bewertung von unterschiedlichen Teilentladungsarten sind Entladungshöhe, Häufigkeit und Anzahl der Quellen. Nimmt eine dieser Kriterien zu, steigt auch meist die Gefährdung. Wie einfach Messergebnisse auszuwerten sind, hängt stark von den Störeinflüssen, die während der Messung auftreten, ab. Wird die Messung nach Norm in einem geeigneten Messstand durchgeführt, lassen sich die Ergebnisse meist einfach interpretieren. Spezielle Hard- und Softwarelösungen, wie das TE-Messsystem MPD 600 von Omicron, erlauben synchrones Messen an mehreren Phasen, multi-frequenzselektives Messen und Gating. Mithilfe solcher Methoden können Störquellen ausgeblendet bzw. unterschiedliche TE-Quellen separat voneinander analysiert werden (Bild 3). Durch den Einsatz frei wählbarer Filtereinstellungen kann zum Beispiel das MPD 600 flexibel an die jeweiligen Umgebungsbedingungen angepasst werden. So wird eine größtmögliche Messempfindlichkeit erreicht. Dadurch sind auch in gestörter Umgebung effektive Messungen möglich. Die Anschaffung von speziell geschirmten Prüflabors ist somit nicht erforderlich. Omicron bietet TE-Messsysteme sowohl für die Diagnose als auch für dauerhaftes Monitoring. Die Systeme sind modular aufgebaut und können somit einfach erweitert werden, wenn die Anforderungen der Nutzer steigen. Dabei sind sie in alle Bereichen einsetzbar, in denen Geräte mit Hochspannung betrieben werden. Dazu gehören zum einen Energieversorger, Hochspannungsbetriebsmittel sowie Hersteller dieser Geräte. Zum anderen können sie in der Medizintechnik, im Automobilbau, in Flugzeugbau und an Universitäten eingesetzt werden. (ih)

Rene Hummel
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