Foto von Richard Habering und Frank Nolte
„Durch die außergewöhnlichen Belastungen müssen Adern, Verseilgebilde, Schirme und Mantelwerkstoffe bei den Roboterleitungen besonders angepasst werden“, erläutert Richard Habering, Global Product Manager Chainflex­Leitungen (links), etz-­Redakteur Frank Nolte (Quelle: VDE VERLAG)
Foto von Jörg Ottersbach und Frank Nolte
J. Ottersbach zeigt F. Nolte die Funktion des linearen Rückzugsystems Triflex RSE ohne Bogen und Federstäbe oder Umlenkrollen (Quelle: VDE VERLAG)

Leitungen für Energieketten müssen robust und gleichzeitig beweglich sein, damit sie über Millionen von Maschinenzyklen einwandfrei funktionieren. Ähnlich sieht es bei den Energieführungen und Leitungen für Roboter aus – auch wenn die dreidimensionalen Belastungen ganz andere Herausforderungen stellen. Deswegen hat Igus für Roboter über Jahre ein spezielles Produktprogramm entwickelt und dessen Haltbarkeit im weltweit größten Prüflabor der Branche getestet. Richard Habering und Jörg Ottersbach stellten das Robotik-Portfolio im Rahmen der etz@Tour vor.

Leitungen für Energieketten sind auf die Anforderungen der vorwiegend linearen Bewegungsabläufe ausgelegt. Der Einsatz an Robotern erfordert jedoch ein ganz anderes Design und Aufbaukonzept. Um die Roboter zuverlässig zu versorgen, hat Igus die Leitungen der Familie CF­Robot konzipiert. Diese speziell tordierbaren Leitungen widerstehen den Belastungen der komplexen, dreidimensionalen Bewegungen. Es gibt sie in acht verschiedenen Familien – je nach Applikation und Bewegungsprofi l. Das Besondere daran: Diese über 100 Roboter­Leitungsartikelnummern sind ab Lager lieferbar, wodurch dem Anwender die Möglichkeit gegeben wird, seine Anwendung unmittelbar aufbauen und testen zu können. Ohne lange auf ungetestete Sonderlösungen warten zu müssen.

Den kompletten Bericht können Sie hier lesen.

Impressionen

Am 16. August haben wir Igus in Köln besucht. Dort haben wir mehr über einen relativ neuen Produktbereich des Spezialisten für Energieketten und Leitungen erfahren: die Robotik. Neben Energieketten und Leitungen für Roboter, wie dem mehrachsigen Energieführungssystem Triflex R, gehört nämlich auch der Robotik-Baukasten Robolink zum Produktportfolio von Igus. Die Gelenkarme in verschiedenen Längen und Größen gibt es mit zwei bis sechs Gelenken. Mit dem Baukastensystem lässt sich ein Roboterarm nach Wunsch konfigurieren und bleibt dadurch besonders preiswert, es können aber auch sofort einsatzbereite Komplettsysteme bezogen werden. Der Roboter lässt sich auch mit verschiedenen Werkzeugen (z.B. Greifer, Saugnapf, Kamera…) ausstatten.

Frank Nolte mit dem Robotik-Portfolio von Igus
Im Eingangsbereich von Igus in Köln gewinnt etz-Redakteur Frank Nolte einen kleinen Eindruck von dem umfassenden Robotik-Portfolio (Quelle: VDE VERLAG)
Foto von Richard Habering und Frank Nolte mit einer Chainflex-Roboterleitung
Richard Habering, Global Product Manager Chainflex-Leitungen (links) lässt etz-Redakteur Frank Nolte die hohe Flexibilität der Chainflex-Roboterleitungen testen (Quelle: VDE VERLAG))
Foto von Richard Habering und Frank Nolte
„Durch kontinuierliche Messung der elektrischen Eigenschaften zweier zusätzlicher Adern in der intelligenten Chainflex-Leitung in Abhängigkeit der Umgebungstempe­ratur und der Zyklenzahl lässt sich ein möglicher Ausfall der Leitung rechtzeitig vorhersagen“, zeigt R. Habering ­anhand der Datenanalyse (Quelle: VDE VERLAG)
Foto von Jörg Ottersbach mit dem mehrachsigen Energieführungssystems Triflex R
„Mit den fünf verschiedenen Varianten des mehrachsigen Energieführungssystems Triflex R können wir die ­verschiedenen Achsen von sehr vielen Robotern zuverlässig versorgen“, berichtet Jörg Ottersbach, Leiter Branchen­management Robotik bei Igus (Quelle: VDE VERLAG)
Foto von Jörg Ottersbach mit der Energiekettenfamilie Triflex von Igus
J. Ottersbach verdeutlicht, wie leicht sich bei der Energiekettenfamilie Triflex die Kettenglieder per Hand oder Schraubendreher aufklappen lassen, was das Einlegen von Leitungen erheblich vereinfacht (Quelle: VDE VERLAG)