Für jede Edge-Anwendung die richtige Hardware
Mit den beiden Edge-Devices werden neue Hardwareplattformen zur Verfügung gestellt, mit denen Anwender ihre Edge-Applikationen an der Schnittstelle zwischen Wago-Automatisierungsarchitektur und der Wago Cloud einfach umsetzen können. „Beide Devices runden unser Portfolio hervorragend ab“, ist sich J. Sparmann sicher. „Während der Edge-Computer die OT-Ebene näher zur IT-Ebene bringt, verhält sich das bei unserem Edge-Computer anders herum.“
„Aufgrund der Nutzung von Linux können Anwender über ein SDK-Kit eigene Anwendungen für die Edge Devices erstellen“, weiß Dr. A. Kleine. Um die Anwendungsvielfalt zu erweitern, arbeitet Wago eng mit anderen Anbietern zusammen, zum Beispiel Amazon Web Services und OSI-Soft. Darüber hinaus wird gerade ein IoT-Partnernetzwerk aufgebaut, um unterschiedliche Expertisen in einem Ökosystem zu vereinen und gemeinsam End-to-End-Lösungen für Kunden zu schaffen. „Wir können als Wago nicht alles selbst abdecken, aber wir ermöglichen es, unsere Plattform zielführend einzusetzen“, ergänzt dazu Dr. A. Kleine. „Weiterhin gibt es mit dem Wago- Tochterunternehmen M&M Software einen starken Partner, um Prozesse direkt beim Kunden zu optimieren.“ Eine wichtigeRolle spielt dabei auch das auf der letztjährigen SPS-Messe vorgestellte Tool Wago Analytics. Unterstützend wirkt dabei die neue Business Unit Development, mit deren Hilfe laut J. Sparmann neue IoT-Geschäftsfelder erschlossen werden. Je nach Anforderungen an Speicherplatz, Rechenleistung und Projektierung stehen mit dem Edge-Controller und dem Edge-Computer dazu die passenden Geräte zur Verfügung. Der Nutzer kann so einfach entscheiden, welche Daten an der Edge verarbeitet werden und welche Aufgaben die Cloud übernimmt. Der Marktstart ist laut Dr. A. Kleine im Rahmen der Kommunikation zur SPS geplant: „Dann werden unsere neuen Devices ab Lager verfügbar sein.“ Anwendungsseitig hat das Unternehmen laut dem Produktmanager den Maschinen- und Anlagenbereich sowie den Gebäudesektor im Fokus.