Code besser strukturieren

Typisches Szenario: Ein Entwickler beginnt bei der Applikationsprogrammierung mit einem einzigen Baustein und kopiert darin häufiger benötigte Anweisungssequenzen. Ihm fehlt einfach die Zeit, den Quellcode zu überarbeiten und die kopierten Sequenzen in eigene Bausteine auszulagern. Spätere Änderungen zum Beispiel bei der Inbetriebnahme sind damit sehr fehlerträchtig. Die Abhilfe durch Codesys Static Analysis für Code im Strukturierten Text (ST): Die sogenannte Clone Detection identifiziert zunächst solchen kopierten Code. Er unterscheidet sich vom Original höchstens um verwendete Variablennamen und konstante Werte. Dieser Code kann jetzt per Mausklick in gemeinsam verwendete Funktionen oder Methoden ausgelagert werden. Ergebnis: Die gesamte Applikation wird besser les- und überschaubar. Gegenüber einer manuellen ist die toolgeführte Optimierung schneller und liefert gleichzeitig zuverlässigere Resultate, da klassische „Flüchtigkeitsfehler“ nicht vorkommen.

Fazit

Mit einem integrierten Zusatztool zur statischen Code-Analyse können Applikationsentwickler die Qualität ihrer Applikationssoftware steigern und typische Probleme von vornherein vermeiden. Das heißt, sie können sich damit Zeit, Geld und Ärger sparen. Sicherlich ist dazu nicht unbedingt ein Zusatztool notwendig. Die Praxis zeigt jedoch, dass manuelle Prüfung und Optimierung des Quellcodes in der Regel im Arbeitsalltag untergehen. Und so sind in vielen Maschinen und Anlagen weiterhin „stinkende“ Codestellen vorhanden – mit den entsprechenden Konsequenzen.

Statische Code-Analyse bietet Unterstützung dabei, Problemstellen in kurzer Zeit zu finden und zu beheben. Damit ist sauber geschriebener Applikationscode auch unter Zeitdruck realisierbar [3]. de.codesys.com 

Literatur

[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Code-Smell  (Stand: 30. April 2020)

[2] Wikipedia: List of tools for static code analysis 

[3] Video zum Artikel: http://youtu.be/Q7lf5ceYBc8

Roland Wagner, Codesys Group
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