Bild 01: Ganzheitliche nachhaltige Reduzierung von Treibhausgasen in den Fabriken unter Berücksichtigung von Umweltaspekten sowie einer Netzwerk- und Effizienzsteigerung durch eine standardisierte offene Automatisierung. (Quelle: petrmalinak@shutterstock.com)
Um Ressourcenaufwände zu senken, zu optimieren und auszugleichen besteht die Aufgabe der Betriebe darin, den Medienverbrauch einzelner Produktionslinien und Verfahrensbereiche bis hinunter zum Sensor sowohl lokal als auch global zu erfassen – und das einfach und schnell. In den Bestandsanlagen der hybriden Industrie werden zur Lebensmittelherstellung unterschiedliche flüssige und gasförmige Medien eingesetzt, beispielsweise Erdgas-/Luftgemische zur Wärmebehandlung der Thermoprozesse im Back- und Schmelzverfahren oder in Kühlprozessen. Hier ist jeder Kubikmeter Erdgas respektive jeder Liter Wasser nicht nur effizient, sondern vor allem ressourcenschonend und intelligent zu nutzen. Eine solche Methodik muss in einer sich ständig erweiternden und interoperabel vernetzenden Fertigung möglich sein, in der es keine Rolle spielt, ob die Anlage 20 Jahre und älter ist oder nachträglich eine neue Misch-, Schneide- oder Rühreinheit mit modernem Kommunikationssystem – zum Beispiel Prozess- und Leitsystem – installiert wird. Ebenfalls sollte es keine Bedeutung haben, ob es sich um einen diskreten oder verfahrenstechnischen Bereich innerhalb der Fabrik handelt (Bild 2).