Hohe Zeitsynchronisationsgenauigkeit

Abb. 3 Die redundanten Stromversorgungsmodule mit Hot-Plug-Funktion erhöhen die Verfügbarkeit der Netzwerk-Switches (Quelle: Phoenix Contact)

Abb. 4 Die Netzwerkarchitektur wird projektspezifisch geplant und hängt von den Anforderungen des Betreibers ab (Quelle: Phoenix Contact)
Der FL Switch EP 7400 ist für die Montage in 19-Zoll-Racks konzipiert, die Variante FL Switch EP 6400 für die Hutschienen-Installation. Beide Geräte unterstützen die Layer-2- und Layer-3-Kommunikation und stellen standardmäßig die Protokolle RSTP (Rapid Spanning Tree
Protocol) und VRRP (Virtual Router Redun-dancy Protocol) zum Aufbau redundanter Architekturen zur Verfügung. Insbesondere Applikationen, in denen schon mit Merging Units und Sample Values gearbeitet wird, bedingen eine hochgenaue Zeitsynchronisation. Durch die Implementierung des PTP-Protokolls (Precision Time Protocol) in der Version 2 (IEEE 1588v2) ermöglichen die FL Switch EP 7400 dies (Abb. 4). Messungen und Analysen von angesehenen Uhrenherstellern, zum Beispiel der Meinberg Funkuhren GmbH & Co. KG aus Bad Pyrmont, haben die Genauigkeit und Einhaltung des Standards gezeigt.
Wirksame Zugriffsbeschränkung auf das Switch-Management
Kritische Infrastrukturanwendungen erfordern eine hohe Sicherheit. Die anpassungsfähigen FL Switch EP 7400 von Phoenix Contact erfüllen die steigenden Anforderungen der Stromwirtschaft an skalierbare Netzwerkleistung, Betriebszeit und Sicherheit. So können moderne Managed-Switch-Sicherheitsfunktionen den lokalen Zugriff, Fernzugriff und Netzwerkzugriff auf das Switch-Management beschränken.
Der FL Switch EP 7400, der die Standards IEC 61850-3 und IEEE 1613 unterstützt, ist für extreme Umgebungen konzipiert. Modulare Stromversorgungen mit Hot-Swap-Fähigkeit meistern ungewöhnliche Situationen. Im Fall von Kommunikationsunterbrechungen bieten optionale PRP-Protokolle eine Wiederherstellung der Übertragung ohne Paketverlust. Leistungsstarke Layer-2- und Layer-3-Funktionen sowie die hardwarebasierte PTP-Synchronisation gemäß IEEE 1588v2 auf der Grundlage des Utility Power Profiles nach IEC 61850-9-3 stellen umfangreiche Optionen zur Verfügung, um wechselnden Leistungs- und Sicherheitsanforderungen nachzukommen.
V. Knack, Global Marketing Energy, M. Eder, Business Development Manager, Global Industry Management Power T&D, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont
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