USB-Anwendungen rund um den Schaltschrank

Die neue Generation vereint Stromversorgung und USB-Anschluss.

Bild 02: Die neue Generation vereint Stromversorgung und USB-Anschluss. Über den Anschluss in der Gehäusefront lassen sich zahlreiche Anwendungen direkt an das Netzteil anschließen. (Quelle: Phoenix Contact)

Der Push-in-Geräteanschluss gestaltet die Energieverteilung effektiv und flexibel.

Bild 03: Der Push-in-Geräteanschluss gestaltet die Energieverteilung effektiv und flexibel. Die zweipoligen Anschlussklemmen auf der Eingangs- und Ausgangsseite der Step- Power-Stromversorgungen sparen zusätzliche Verteilerklemmen ein. (Quelle: Phoenix Contact)

Die Stromversorgungen eignen sich besonders für den Einsatz in Installationsverteilern und flachen Bedienpulten.

Bild 04: Die Stromversorgungen eignen sich besonders für den Einsatz in Installationsverteilern und flachen Bedienpulten. (Quelle: Phoenix Contact)

Der USB-Anschluss ist nicht mehr wegzudenken. Sowohl im Hausgebrauch als auch im industriellen Umfeld besetzen mehr und mehr Verbraucher mit unterschiedlichsten USB Anwendungen den Markt. Wo früher noch aufwendig verdrahtet und geschraubt wurde, lassen sich heute viele Geräte auf kleiner Leistungsebene ganz einfach und sicher per Plug-and-Power mit ein ander verbinden und betreiben. Um Fehlfunktionen zu vermeiden, sind die verschiedenen USB-Anwendungen im Schaltschrank auf eine stabile und ausreichende Stromversorgung angewiesen. Einige Beispiele dafür sind:

  • Smart-Meter-Gateway zur autarken Übermittlung des Stromverbrauchs an den Energieversorger. Wichtig ist, dass die Stromversorgung zuverlässig und stabil bleibt, um die kontinuierliche Übertragung von Daten zu gewährleisten.
  • Raspberry Pi für oft sensible softwaregestützte Anwendungen, wie im Bereich der Hausautomatisierung, im Umfeld von Internet of Things als IoT-Gateway oder bei der künstlichen Intelligenz (KI) für Machine-Learning.
  • IoT-Geräte zur Kommunikation der Betriebszustände oder Fernzugriff und Fernwartung der Anlage müssen diese Geräte stets erreichbar sein.
  • Mobile Endgeräte, wie Smartphones und Tablets, die direkt an der Maschine zum Einrichten oder Ändern von Maschineneinstellungen, zum Beispiel via Augmented Reality, zum Einsatz kommen.
  • Weitere USB betriebene Geräte können Lüfter, Lichter oder Kameras am und im Schaltschrank sein.

Es ist jedoch zu beachten, dass diese USB-Schnittstellen zur Stromversorgung im Schaltschrank bestimmte Anforderungen erfüllen müssen. Dazu gehören die Einhaltung der Sicherheits-und Zuverlässigkeitsstandards, die Schutzklasse und die benötigten Zulassungen.

Industrielle Stromversorgung mit USB-Anschluss

Auf einer Baubreite von nur 1 TE hat Phoenix Contact den neuen Standard für USB-Netzteile auf der Hutschiene gesetzt. Die neuen Step-Power-Gerätestellen eine zuverlässige Stromversorgung für zahlreiche USB-Anwendungen dar (Bild 2). Der breite Eingangsspannungsbereich und die Schutzfunktionen gegen Überstrom, Kurz schluss und Überspannung ermöglichen die Integration von USB-Schnittstellen in Industrie-und Steuerungsanwendungen. Die Visualisierung des  Betriebszustands der Ausgangsspannung des USB-Geräts übernimmt die DC OK-LED. So lässt sich auf einem Blick sicherstellen, ob die angeschlossene Komponente mit Ladestrom versorgt wird. Zudem kombiniert die integrierte Kabelnut im Gehäuse zusammen mit dem 90° abgewinkelten USB-Stecker gleich zwei Vorteile: 

  • Die angeschlossene USB-Leitung kann zum einen ideal unter die Abdeckung des Installationsverteilers geführt werden und
  • die optional nutzbare Zugentlastung, die im Gehäuse implementiert ist, bietet zusätzliche Sicherheit.

Die USB-Hutschienen-Netzteile sind dank der robusten Bauweise und der Schutzart IP20 gegen Staub und Berührung für den Einsatz in industriellen Umgebungen geeignet.

Fazit

Die Step-Power-Stromversorgungen von Phoenix Contact verbessern mit ihren hohen Wirkungsgraden und geringen Leerlaufverlusten die Energieeffizienz und Ökobilanz. Sie lassen sich platzsparend montieren und stellen eine zuverlässige Stromversorgung für zahlreiche USB-Geräte dar. Zudem ermöglichen sie die Integration von USB-Schnittstellen in Industrie-und Steuerungsanwendungen, da sie die entsprechenden Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards erfüllen. Die Push-in-Anschlusstechnik an der AC-Seite erleichtert die Installation (Bild 3). Durch das einfache Einsetzen der USB-Leitung kann die Verkabelungsicher, schnell und werkzeuglos erfolgen: eine praktische und vielseitige Lösung für die Stromversorgung von USB-Geräten in Gebäudeinstallationen und industriellen Anwendungen.

Die Fakten im Überblick

  • USB-A- und USB-C-Anschluss-Flexibilität,
  • Push-in-Anschlusstechnik mit doppelten Anschlusspunkten im 45°-Winkel,
  • integrierte Kabelnut mit Zugentlastung,
  • Leerlaufverluste <0,1 W,
  • Efficiency Level VI,
  • Eingangsspannung AC 85 V bis 264 V
  • Ausgangsstrom maximal 3 A bei DC 5 V,
  • Abmessungen (b × h × t) 18 mm × 90 mm × 61 mm,
  • Betriebsstatusanzeige über DC-OK-LED,
  • Temperaturweitbereich von −10 °C bis 70 °C,
  • −25 °C Start-up,
  • Tragschienen- und Direktmontage,
  • MTBF >1 100 000 h bei 40 °C,
  • UL Listed UL 61010,
  • UL Listed ANSI/ISA (Hazardous Locations),
  • NEC-Class-2-Ausgang, nach UL 1310,
  • CB-Scheme-Zertifizierung,
  • Überspannungskategorie (OVC) III,
  • Transformatornorm EN 61558-2-16 und
  • Haushaltsnorm DIN EN 60335-1.

Literatur

  1. Phoenix Contact Power Supplies, Paderborn: www.phoenixcontact.de
Daniel Diekmann ist im Produktmarketing Phoenix Contact Power Supplies in Paderborn tätig. Nadine Schneider ist für die Marketing Communication Phoenix Contact Power Supplies in Paderborn zuständig.
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