Auf dem Weg zur autonomen Produktion

Auf dem Weg zur autonomen produktion: Messestand auf der Automatica (Quelle: Messe München GmbH)

Antworten auf die Fragen, wie sich die Themen Digitale Transformation, Mensch und Maschine sowie KI  auf die produzierende Welt von morgen auswirken, sollen Besucher auf der Automatica 2020 finden. „Die Automatica richtet sich an Unternehmen aus allen Industriebranchen. Das Veranstaltungsangebot geht weit über eine klassische Ausstellung hinaus. Das Rahmenprogramm bietet eine einzigartige Dialogplattform und vermittelt den Zugang zu Innovationen, Wissen und Trends mit hoher Businessrelevanz“, betont Falk Senger, Geschäftsführer der Messe München. Um die komplette Bandbreite abzudecken, belegt die Automatica ab 2020 zusätzlich die Halle C6, „Future Robotics Hall“ genannt.

Robotik und Automation wird immer Konjunktur haben

Gesamtwirtschaftlich spielt das Thema Automatisierung eine wichtige Rolle. Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer des Fachverbands VDMA Robotik + Automation, erklärt: „Die Robotik und Automation ist die Schlüsseltechnologie für höhere Wettbewerbsfähigkeit, Qualität und Nachhaltigkeit. Wer die intelligente Automation und Robotik bestmöglich einsetzen möchte und sich über alle neuen Trends informieren möchte, findet Antworten auf der Automatica in München. Auf diesem Gebiet hat sie ganz eindeutig die Themenführerschaft.“

Key Player und neue Aussteller

Dass Automatisierungslösungen mehr denn je gefragt sind, zeigt die weiterhin starke Ausstellerbeteiligung. Die Präsenz wichtiger Key Player, insbesondere der Robotik-Branchengrößen wie ABB, Fanuc, Kuka oder Yaskawa, bestätigt den Leitmessecharakter der automatica. Auch viele Neuaussteller sind dabei, darunter Basler, Baumer, Hanwah, Nokia Solutions & Networks, Schaeffler Technologies und ZF Friedrichshafen. Besonders stark ist die Nachfrage aus dem Bereich der kollaborativen, mobilen Robotik, der die „Future Robot Hall“ C6 gewidmet ist. Bereits sieben Monate vor Messebeginn liegt der Flächenzuwachs aus dem Ausland im Vergleich zum Endergebnis 2018 bei zwölf Prozent.

Vision der autonomen Produktion

Themen, wie Digitalisierung, Big Data und Künstliche Intelligenz (KI),  bieten enorme Chancen für produzierende Firmen. Doch wie können diese davon profitieren? Wieweit kann die Fabrik der Zukunft automatisiert werden? Sind weitere Schritte in Richtung autonome Produktion möglich und sinnvoll? Welche Rolle wird der Mensch in Zukunft spielen? Ohne Zweifel ist die heutige Realität von der Vision der autonomen Produktion noch weit entfernt. Doch die rasante Geschwindigkeit des technologischen Fortschritts macht einen offenen Dialog über die Chancen und Aussichten dringend notwendig. Denn die Produktion von morgen geht weg von einer sequentiellen hin zu einer Matrix-Produktion. Dafür müssen fahrerlose Transportsysteme flexibler werden, Maschinen komplexe Aufgaben zunehmend autonom lösen, Software noch vernetzter und intelligenter werden. Die automatica, als Treffpunkt von Pionieren, Visionären, Unternehmern und Technologieexperten, bietet dafür die ideale Plattform für den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung von kreativen Ideen für die Produktion der Zukunft.

Weiterer Ausbau: Automatisierung und IT

Die digitale Transformation erfasst sämtliche Bereiche der Wirtschaft und erfordert neues Denken, neue Allianzen, neue Prozesse und Strukturen. Mit dem Ausstellungsbereich IT2Industry mit rund 80 erwarteten Ausstellern, dem IIoT-Forum sowie der Sonderschau Smart Maintenance Pavillon spannt die Automatica den Bogen von Robotik und Automatisierung über Informationstechnologie bis hin zu Cloud Computing und Big Data.

Mit dem OPC UA Demonstrator wird der VDMA Robotik + Automation einen zukunftsfähigen Ansatz für einen standardisierten und herstellerunabhängigen Datenaustausch zeigen. Begleitend findet derOPC Day Europe 2020 wieder im Rahmen der Messe statt.

Messe stärkt den Sensorik-Bereich

Die Grundlage von Technologien, wie Big Data oder Künstliche Intelligenz, bilden relevante Daten. Sensoren werden zu einem wichtigen Bestandteil der Wertschöpfungskette und somit für die automatica. Erstmalig auf der automatica 2020: “The Sensor Show", ein komponentenorientierter Sensorik-Ausstellungsbereich mit Vortragsbühnen und begleitendem Kongress. Mit der Erweiterung des Messeangebots wird der bereits etablierte automatica Schwerpunkt Sensorik, Prüf- und Messtechnik vertieft, um die Wertschöpfungskette zu vervollständigen und neue Besucherzielgruppen zu erschließen. Namhafte Firmen wie die BMW-Gruppe, Deloitte, Tesla, Hugo Boss, MTC Aero, Dell EMC, General Motors und TATA Technologies haben bereits ihre Teilnahme am „The Sensor Show Congress“ sowie an den Netzwerkforen von „The Sensor Show“ bestätigt.

Orientierungswissen mit hoher Relevanz

Mit Expertenforen, internationalen Kongressen, Demo-Shows, einemServicerobotik-Ausstellungsbereich sowie „hands-on“-Formaten wie dem geplanten KI-Lab, bietet die automatica Orientierungswissen und damit konkreten Mehrwert für Besucher und Aussteller. Die Trendthemen Digitale Transformation, Mensch Maschine sowie Künstliche Intelligenz werden in all ihren Praxisszenarien mit Experten diskutiert und in der Branche weitergetragen.

Wertvollen Know-How-Transfer bietet das Automatica Forum. Die Top-Themen der Vorträge: Arbeitswelt der Zukunft, kollaborierende Robotik in der Praxis, mobile Robotik in der Logistik, künstliche Intelligenz in der Produktion, Data Analytics.

Die weltweit führende Robotik-Konferenz International Symposium on Robotics (ISR)  2020 findet von 17. bis 18. Juni im Rahmen der automatica statt. Über 100 Vorträge geben Einblicke in die neuesten “State-of-the-Art” Robotik-Technologien.

Messe München

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