Im Rahmen seiner Festwoche Ende September zum Thema 50 Jahre Robotik am Fraunhofer IPA werden auch Beispiele zur sicheren Mensch-Roboter-Interaktion gezeigt (Quelle: Fraunhofer IPA)
Der darauffolgende Application Day zeigt allen Interessierten, wie sich Robotik in Anwendungen wie beispielsweise Montageautomatisierung, Schweißen, Handhabung oder stationärer Pflege umsetzen lässt. Der vierte und letzte Tag der Feierlichkeiten ist ein Open Lab Day, an dem zahlreiche Roboter am Fraunhofer IPA auf Rundgängen erlebbar gemacht werden und so die Vielfalt des Angebots präsentieren wird. Die Lange Nacht der Robotik soll insbesondere die Talente von morgen ansprechen und das Institut als Arbeitgeber vorstellen.
Unter 50 Jahre Geschichten finden Interessierte Rück- und Ausblicke aus der Industrie- und Servicerobotik. Sie entdecken, wie Robotik die Zukunft der Automatisierung prägt und einen bedeutenden Beitrag zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung leistet.
Unter dem Hashtag #whatsnextrobotics berichtet das Fraunhofer IPA regelmäßig über Entwicklungen in der Robotik für verschiedene Branchen und Anwendungen. Es wird gezeigt, wie Robotik im Dienste des Menschen agiert und eine starke, konkurrenzfähige Wirtschaft vorantreibt.
Im Rahmen der Festwoche erwartet die Teilnehmenden folgende Veranstaltungen:
26.-27. September: 56th International Symposium on Robotics (ISR Europe), gemeinsam mit dem VDE und dem ISW der Universität Stuttgart,
27. September: Forum Fahrerlose Transportsysteme und mobile Roboter,
28. September: Application Day mit sechs branchenspezifischen Veranstaltungen zu Kernthemen der Robotik, unter anderem:
- Sichere Mensch-Roboter-Interaktion
- Roboterunterstützte Montage
- Schweiß-Cobots in der Anwendung
- Robotische Assistenzsysteme in der Pflege
- Roboter im Warenlager
- APA-Erfahrungsaustausch
29. September: Robotic Open Lab Day Business Führungen am Vormittag und die Lange Nacht der Robotik für Talente von morgen ab 17 Uhr.
In den Veranstaltungen unter anderem zum Thema Roboterunterstützte Montage erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Robotiklösungen, die Produktionsabläufe optimieren und die Qualitätssicherung verbessern. Dabei wird neben KI auch auf andere innovative Hilfsmittel, sensorgeführte Fügeprozesse und intelligente Montagekonzepte anhand relevanter Industrieanwendungen eingegangen.
Des Weiteren werden bei Roboter im Warenlager Einblicke gegeben, wie Robotersysteme intralogistische Abläufe unterstützen und gleichzeitig effiziente und kostengünstige Lösungen für eine wachsende Zahl an Anwendungsfällen bieten. Dabei erfahren die Teilnehmenden aus erster Hand, wie neueste Schlüsseltechnologien den Robotereinsatz im Warenlager vorantreiben und welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben können.
Beim APA-Erfahrungsaustausch werden Einblicke in die Automatisierungs-Potenzialanalyse (APA) vom Fraunhofer IPA gewährt. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geboten, sich mit Fachleuten über ihre praktischen Erfahrungen auszutauschen. "Die APA bietet Unternehmen eine zuverlässige Bewertung von wirtschaftlichen und technischen Automatisierungspotenzialen für Montage, Schweißen und Intralogistik, wodurch sie fundierte Investitionsentscheidungen in der Automatisierung treffen können", heißt es vom Fraunhofer IPA.