Sebastian Liepe, Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement bei IDS: „Seit 2021 arbeiten wir komplett klimakompensiert. Wir setzen unser umfassendes Energiekonzept konsequent um und nutzen in Obersulm ausschließlich 100 Prozent Ökostrom und klimakompensiertes Gas. Unsere Logistik kann durchaus als grün bezeichnet werden.“ (Quelle: IDS Imaging Development Systems GmbH)
Der kommende CSRD-Berichtsstandard hebt die Relevanz von Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung hervor. Entsprechend nimmt das Thema bei immer mehr Mittelständlern einen festen Platz auf der Unternehmensagenda ein, Strategien werden entwickelt. „Seit 2021 arbeiten wir komplett klimakompensiert. Wir setzen unser umfassendes Energiekonzept konsequent um und nutzen in Obersulm ausschließlich 100 % Ökostrom und klimakompensiertes Gas. Unsere Logistik kann durchaus als grün bezeichnet werden“, so Sebastian Liepe, Leiter Qualitäts- und Umweltmanagement bei IDS. „Dafür wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Wir haben den Plastikanteil in unseren Verpackungen auf unter 5 % reduziert und durch biologisch abbaubare sowie nachhaltige Alternativen ersetzt. Voraussichtlich gegen Ende des Jahres werden wir auf braune Verpackungen mit einem Recyclinganteil von fast 100 % umstellen können. Neben DHL GoGreen nehmen wir jetzt auch das UPS carbon neutral Programm in Anspruch. Besonders freut es mich, dass unsere individuellen Pendelboxen so gut ankommen und immer mehr Mehrwegverpackungen zum Einsatz kommen.“
"Unvermeidbare Emissionen, die trotz der ausschließlichen Entwicklung und Produktion am Hauptstandort in Baden-Württemberg entstehen, beispielsweise verursacht durch Lieferwege bei der unumgänglichen, globalen Beschaffung elektronischer Bauteile oder die Anfahrten der Mitarbeitenden ins Büro, werden durch die Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Dadurch dürfen sich auch die uEye CP-Kamerafamilie sowie die uEye ACP-Modelle klimakompensiert nennen", wird in einer Meldung angegeben.
Kundenvorteile in verschiedenen Anwendungen
Das Unternehmen gibt als Ziel an, Produkte zu entwickeln, die nicht nur technologische Innovation bieten, sondern auch ökologische Vorteile. "In einer Zeit zunehmender Automatisierung und Robotik spielt die industrielle Bildverarbeitung (mit künstlicher Intelligenz) eine entscheidende Rolle. Mit ihrer Hilfe können Unternehmen sowohl ihre Produktqualität verbessern, als auch Ressourcen einsparen und umweltfreundlicher produzieren", geben die Experten an. Als Beispiele werden genannt: Industriekameras erfassen Qualitätsmerkmale oder Verbrauchsdaten. Eingesetzt in der Qualitätssicherung oder Inspektion verringern sie so Ausschuss und vermeiden Reklamationen, Retouren oder Reparaturen. In Robotik und Automation ermöglichen Kameras kollaboratives Arbeiten und unterstützen Mitarbeitende bei körperlich schweren oder eintönigen Tätigkeiten. So können Unternehmen ihre menschlichen Ressourcen auf kreativere und wertvollere Aufgaben lenken.
Das Anwendungsspektrum der Kameras erstreckt sich über verschiedene nicht-industrielle sowie industrielle Branchen. IDS-Geschäftsführer Jan Hartmann: „In vielen Bereichen lassen sich mithilfe unserer Industriekameras nicht nur Prozesse optimieren und deutlich nachhaltiger gestalten, indem beispielsweise Engpässe oder ineffiziente Abläufe erkannt und verbessert werden. Innovationspotenziale entstehen zudem, wenn unsere Kameras in nachhaltigen Anwendungen zum Einsatz kommen: In der Forstwirtschaft können unsere Systeme dabei helfen, Brände frühzeitig zu erkennen und zu lokalisieren, um folgenschwere Schäden zu minimieren oder gar zu vermeiden. In der Agrarwirtschaft kann durch KI-basierte Kameras Unkraut identifiziert und damit Pflanzenschutzmittel umweltschonend nur punktuell ausgebracht werden. Intelligente Erntemaschinen sind wiederum in der Lage, den optimalen Zeitpunkt der Ernte zu erkennen und den Ausschuss zu verringern. In der Medizintechnik werden Kameras zum Beispiel bei der automatisierten visuellen Inspektion von medizinischen Geräten eingesetzt und in der Intralogistik vermeiden sie kostentreibende und imageschädigende Reklamationen durch die Optimierung der Warenkontrolle. Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten verdeutlicht das große Potenzial der visuellen und intelligenten Sensorik als Enabler für nachhaltige Lösungen.“