Das „Wire Marking Application Center“ unterstützt fehlerfreie und effiziente Arbeitsabläufe bis zum Applizieren der Marker auf Leitern und Kabeln. (Quelle: Phoenix Contact)
Schaltschrank- und Anlagenbauer müssen für eine eindeutige Kennzeichnung sämtlicher Geräte, Bauteile und Stromkreise im Schaltschrank sorgen, um eine dauerhafte Identifizierung aller Komponenten zu ermöglichen. Zwar wird oft im Entstehungsprozess bzw. dem Engineering leistungsfähige Software eingesetzt, zum Beispiel eCAD-Systeme (Electrical Computer Aided Design) zur Erstellung von elektrischen Schaltplänen bzw. ganzen Anlagen. Allerdings gehen diese Effizienzen in weiteren digitalen Prozessen verloren. Listen mit Markierungsdaten werden häufig von Hand angefertigt und manuell oder per Drag-and-drop in die Markierungssoftware eingegeben. Diese Methode ist zeitintensiv und fehleranfällig. So entstehen Kosten im Engineering, die die eigentlichen Materialkosten oft um ein Vielfaches übersteigen. Umso wichtiger ist es, dass bereits die digital vorhandenen Informationen aus dem Schaltplan bestmöglich genutzt werden.
Um die Effizienz bei der Erstellung von Markierungsdaten zu steigern, bedarf es durchgängiger prozessbegleitender digitaler Lösungen. Sie senken Engineering- und Montagekosten und vermeiden gleichzeitig Kosten, die durch menschliche Fehler entstehen. Mit der Markierungssoftware „Marking System“ sowie den Beschriftungssystemen und einem umfangreichen Angebot an Markierungsmaterial bietet Phoenix Contact diese durchgängigen Lösungen: vom Engineering bis zur individuellen Beschriftung von Klemmen, Kabeln und Leitern sowie Geräten und Anlagen.
Effiziente Schnittstellen zur Markierungssoftware
Die Grundlage für einen effizienten und unkomplizierten Kennzeichnungsprozess bilden durchgängige Daten für die Erstellung aller Markierungsdateien. Die Marking-System-Software bietet integrierte Schnittstellen zu gängigen eCAD-Programmen, wie Eplan P8 Electric / Pro Panel, Wscad Electrix, Etap SEE Electrical oder Zuken E3. Durch applikationsbezogene Datenimporte lassen sich Informationen direkt aus den digitalen Schaltplänen übernehmen. Diese Daten stehen für eine automatische und zeitsparende Datenverarbeitung zur effizienten Erstellung der entsprechenden Markierungslösungen zur Verfügung. Neben den integrierten eCAD-Schnittstellen gibt es zudem einen Datenimportmanager für den offenen Datenaustausch zu den gängigsten Tabellenverarbeitungsprogrammen.
Außerdem verfügt die Markierungssoftware über eine Schnittstelle zur Engineering-Software Clipx Engineer und Clipx Engineer assemble von Phoenix Contact, was nahtlose Prozesse von der Planung bis zur Fertigung sicherstellt.