Mehr Wertschöpfung durch digitalen Zwilling

Bei Auftragserteilung nutzen die Konstrukteure der Scheuch Group das intelligente Planungsmodell (Asset) als Vorlage, um die Detailkonstruktion zu erstellen (Quelle: Cideon)
„Wir begleiten Scheuch entlang des Produktlebenszyklus, um die Nutzung der Daten in anderen Bereichen zu ermöglichen“, verdeutlicht Dr. Harald Schrenk, Geschäftsführer von Cideon Österreich. „Wir öffnen die Silos und entwickeln eine echte digitale Wertschöpfungskette, die am Ende in einem digitalen Zwilling münden soll. Dieser enthält Sensorik, Schaltpläne aus Eplan, Dokumentationen sowie Serviceinformationen und kann beim Kunden beispielsweise auch zum Ersatzteilmanagement dienen. Bereits heute arbeitet das Marketing mit den Planungsmodellen, um Visualisierungen zu erstellen. Weitere Abteilungen werden nach und nach von den Daten profitieren.“
Der Vorteil, der bereits jetzt voll ausgeschöpft wird: Bei Auftragserteilung nutzen die Konstrukteure das intelligente Planungsmodell (Asset) als Vorlage, um die Detailkonstruktion zu erstellen. Aktuell arbeiten Cideon und Scheuch an weiteren intelligenten Konstruktionsmodellen, die auf Basis der Parameter des Planungsmodells automatisch die passenden Detailgeometrien, Zeichnungen und andere Daten erzeugen. Über die ebenfalls von Cideon stammende Verbindung zum ERP-System lassen sich perspektivisch dann auch Materialstämme und weitere Informationen übergeben.
Mehr Umsatz mit gleicher Mannschaft
Dr. H. Schrenk blickt zurück: „Firmeninhaber Stefan Scheuch hat während der Evaluation in 2014 gesagt: Wir wissen, wohin wir wollen – können Autodesk und Cideon diesen Weg mitgehen? Dementsprechend detailliert war die Evaluation. Am Ende hat das breite Autodesk-Portfolio überzeugt, das viel Raum für Erweiterungen bietet. Auch Cideon konnte mit intelligenten Lösungen und einer detaillierten Einführungsstrategie überzeugen. Parallel zu den laufenden Themen blicken wir aktuell mit PLM und vielen weiteren Business Cases in eine aktiv gestaltete Zukunft von Scheuch.“
M. Eitzinger schließt: „Cideon hat mit seinem Know-how eine wichtige Rolle gespielt und mit seinen Dienstleistungen dafür gesorgt, dass wir schnell vorangekommen sind. Wir kommen unserem Ziel, durch Effizienzgewinne mit der gleichen Mannschaft mehr Umsatz generieren zu können, dank Cideon immer näher.“
Rundum versorgt mit Autodesk, Cideon, Eplan und Rittal
Scheuch setzt aktuell 260 Arbeitsplätze des PDM-Systems „Vault Professional“ und der CAD-Lösung „Product Design & Manufacturing“ von Autodesk ein. Auf allen Arbeitsplätzen sind zudem diverse Cideon-Tool-Boxen installiert. Für die Verbindung in die SAP-Welt sorgt die Cideon-Schnittstelle „Vault zu SAP“. Die Verbindung zum Baubereich schafft die „Architecture, Engineering & Construction Collection“, die unter anderem Revit enthält. Fusion 360 ist ein innovatives Konstruktions-Tool und ermöglicht unter anderem die Nutzung des Leiterplattenentwicklungs-Tools Eagle. Viele dieser Lösungen von Autodesk wurden von Cideon mit SAP gekoppelt, sodass die gesamte Warenwirtschaft in den Engineering-Prozess eingebunden ist. Für die Elektrotechnikentwicklung nutzt Scheuch zehn Lizenzen von Eplan und die Steuerung der Anlagen wird in Schaltschränke von Rittal eingebaut.