Porträtfoto von Dr. Olaf Munkelt, Geschäftsführer und Mitbegründer der MVTec Software GmbH

Dr. Olaf Munkelt, Geschäftsführer der MVTec Software GmbH, hat das Unternehmen 1996 mitbegründet (Quelle: MVTec)

„Das 25-jährige Firmenjubiläum ist für uns die Gelegenheit, einen Augenblick innezuhalten und das erfolgreiche letzte Viertel-Jahrhundert Revue passieren zu lassen", sagt Dr. Olaf Munkelt, Geschäftsführer und einer der drei Gründer der MVTec Software GmbH. "In den vergangenen 25 Jahren haben wir es geschafft, schneller als der Markt zu wachsen. Dadurch konnten wir uns unsere Unabhängigkeit bewahren und stellen damit gleichzeitig sicher, dass wir auch weiterhin intensiv an neuen Technologien für unsere Kunden forschen können. Als Technologieführer ist Innovation dabei für uns nie Selbstzweck, sondern muss stets den Kunden dienen. Deshalb werden wir unseren Kunden auch in Zukunft die bestmöglichen Machine-Vision-Software Produkte bereitstellen können.“

Gebündelte BV- und KI-Kompetenz 

Als technologisches Herz von MVTec wird das Bildverarbeitungs- und Algorithmik-Know-how angegeben. Die Machine-Vision-Standardsoftware Halcon, die "Easy-to-use"-Software Merlic für die schnelle und intuitive Erstellung von Bildverarbeitungs-Applikationen sowie das Deep Learning Tool zum einfachen Labeln von Bilddaten sollen jedem Kunden den passenden Weg bieten, um die verschiedenen Anforderungen an die industrielle Bildverarbeitung zu meistern. Die Produkte werden weltweit in den unterschiedlichsten Bildverarbeitungs-Anwendungen eingesetzt und umfassen sowohl moderne KI-Technologien wie Deep Learning als auch klassische Bildverarbeitungs-Algorithmik. "Die Weiterentwicklung der Produkte wird durch die unternehmenseigene Forschungsabteilung unterstützt. Die dort gewonnenen Ergebnisse fließen kontinuierlich in Produkte und Innovationen ein, sodass Kunden stets von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren", gibt das Unternehmen an.

Positiver Ausblick

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das MVTec Jubiläumjahr werden als "grundsätzlich positiv" angegeben. Dr. O. Munkelt: „Wir sehen zwar mit den nach wie vor angespannten Lieferketten und den hohen Energiepreisen gewisse Wachstumshemmnisse, dennoch gehen wir insgesamt von einem weiteren Wachstum in der Bildverarbeitungsbranche aus. Durch die Corona-Pandemie haben Unternehmen noch stärker die Notwendigkeit erkannt, nachhaltig in Automatisierung und Digitalisierung zu investieren. Davon profitiert Machine Vision als Auge der Produktion.“ Das spiegelt sich auch in den Zielen des Unternehmens wider. Zum einen soll die Internationalisierung weiter gestärkt werden. Neben den bereits bestehenden Niederlassungen in den USA und China plant MVTec sein Engagement in wichtigen Märkten wie Frankreich oder Taiwan weiter auszubauen. „Nahe an Kunden zu sein und ihnen zuzuhören, war schon immer ein Schlüsselelement für unseren Erfolg. In dieses Asset wollen wir auch zukünftig weiter investieren", sagt Martin Krumey, Vice President Sales bei MVTec. "Durch die Stärkung unserer Vor-Ort-Präsenzen können wir unsere Kunden gemeinsam mit unseren Vertriebspartnern noch besser betreuen. Auch können wir so die jeweiligen Marktgegebenheiten noch schneller erfassen und optimal auf die Bedürfnisse der Kunden vor Ort eingehen. Hier spielt neben der Stärkung unserer eigenen Präsenzen auch die Optimierung unserer weltweiten Partner-Netzwerke eine entscheidende Rolle“, erläutert er weiter.

Zum anderen soll das Engagement des Unternehmens für Industriestandards weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Dr. O. Munkelt erklärt: „Weltweit einheitliche Standards sind ein wichtiger Schlüssel für die durchgängige Automatisierung von Produktionsketten im Rahmen von Industrie 4.0. Sie ermöglichen die effiziente, nahtlose Integration aller Technologien, die die Automatisierung begleiten, wie zum Beispiel die industrielle Bildverarbeitung“.

MVTec (ih)

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