In seinen 1200 m2 großen Produktionsanlagen in Arese bei Mailand fertigt Lee zahlreiche Kabeltypen, konfektioniert sie auf Wunsch und setzt auch Kabelbäume um (Quelle: Panduit)
Lee Srl wurde 1981 von den beiden Geschwistern Maurizio und Francesca Bassini als spezialisiertes Unternehmen für die Herstellung von Kabelbäumen und Zubehör gegründet. In seinen 1200 m2 großen Produktionsanlagen in Arese bei Mailand fertigt das Unternehmen zahlreiche Kabeltypen. Das Spektrum fängt bei einfachen einadrigen Kabel, die geschnitten, abisoliert, verzinnt, gecrimpt, aufgehellt oder markiert sind, an. Darüber hinaus verarbeitet Lee mehradrige, geschirmte und ungeschirmte Kabel sowie Flachkabel, zum Beispiel in Kabelbäume. Außerdem produziert der italienische Hersteller verschiedene Arten von vorkonfigurierten Kabeln für die Anwendung in elektronischen und elektromechanischen Teilen nach Kundenzeichnungen und -spezifikationen. Auf Wunsch werden auch Schweiß- und Montagearbeiten durchgeführt sowie auf Länge geschnittene Ummantelungen und verschiedene Komponenten für die Verkabelungsbranche geliefert.
Optimierung des Herstellungsprozesses notwendig
Lee ist bekannt für qualitativ hochwertige Produkte, dank der Verwendung hochwertiger Materialien und seiner betrieblichen Flexibilität, die es ihm ermöglicht, sowohl kleine als auch große Produktionsaufträge zu erfüllen. Inhaber M. Bassini erklärt: „In den ersten Jahren unseres Bestehens haben wir die Kabel mit einer Schere geschnitten und mit einer Schnur zusammengeIn bunden. Dann sind wir auf Kabelbinder umgestiegen, aber die Arbeitsschritte blieben immer noch rein manuell.“
In den letzten Jahren ist die Nachfrage stark gestiegen, was eine Optimierung des Produktionsprozesses erforderlich machte. Um den wachsenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und die erwarteten Lieferzeiten bei steigenden Auftragsvolumen erfüllen zu können, musste die gesamte Fertigung umgestellt und automatisiert werden. Eine der Haupttätigkeiten von Lee ist die Konfektionierung von Kabelbäumen. Dafür verwendete man zuvor hölzerne Formbretter mit Haken, die angebracht waren, um die Kabel zu stützen und auf Abstand zu halten. So konnten die Mitarbeiter die Kabel von Hand anbringen und bündeln. Diese damals branchenüblichen Spanplatten wurden individuell für den kundenspezifischen Kabelbaum angelegt. Nach Abschluss der jeweiligen Aufträge waren die Bretter unbrauchbar, da sie nicht für neue Kundenlayouts angepasst werden konnten. Dies führte zu einer nicht unerheblichen Menge Abfall.