EDMS kann Unternehmen dabei helfen, kontinuierlich Informationen aus verschiedenen Datenpunkten zu sammeln und zu analysieren, um genaue Berichte über Energieverbrauch und Emissionen zu erstellen. Dank mehr als 300 Anschlussmöglichkeiten lassen sich Softwarelösungen wie zenon von Copa-Data mit nahezu jeder Hardware out-of-the-box verbinden. Unternehmen können alle Daten auf einer einzigen Plattform sammeln und verarbeiten.

EDMS kann Unternehmen dabei helfen, kontinuierlich Informationen aus verschiedenen Datenpunkten zu sammeln und zu analysieren, um genaue Berichte über Energieverbrauch und Emissionen zu erstellen. Dank mehr als 300 Anschlussmöglichkeiten lassen sich Softwarelösungen wie zenon von Copa-Data mit nahezu jeder Hardware out-of-the-box verbinden. Unternehmen können alle Daten auf einer einzigen Plattform sammeln und verarbeiten. (Quelle: Copa-Data)

Um dauerhaft erfolgreich zu bleiben, benötigen Unternehmen eine ganzheitliche Retrofit-Strategie. Idealerweise basiert sie auf vier Handlungsfeldern: digitale Konnektivität, vorausschauende Wartung, Cybersicherheit und nachhaltige Dekarbonisierung.

Mehr Wertschöpfung durch digitale Vernetzung und Services

Die Produktionsleistung allein reicht heute nicht mehr aus, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Vernetzung und Digitalisierung von Maschinen sowie Prozessdaten ist wesentliche Grundlage zur Erhöhung der Wertschöpfung, insbesondere in Bestandsanlagen. Ziel ist es, isolierte Datensilos aufzulösen: Durch die offene Anbindung heterogener Systeme und die disziplinübergreifende Zusammenführung der Daten über die gesamte Wertschöpfungskette entstehen konsistente, kontextualisierte Informationsmodelle. Diese Datenbasis ermöglicht nicht nur Echtzeit-Transparenz, sondern auch modulare Erweiterungen bis hin zum digitalen Zwilling, der als Abbild der Anlage, Downtime-Analysen oder „What if“-Szenarien erlaubt.

Vom ersten Schritt der Digitalisierung über die Modularisierung von Software- und Service-Bausteinen bis hin zur semantischen Kontextualisierung schafft Copa-Data mit seiner Softwareplattform zenon die Voraussetzungen, damit Kennzahlenauswertungen und KPI valide sowie aussagekräftig werden. Auf dieser Datenbasis lassen sich zudem KI-Modelle operationalisieren: In-Process-Optimierungen, Qualitätsanomalie erkennung oder adaptive Energieoptimierung werden so zu praxistauglichen Use-Cases, die Stillstandzeiten reduzieren, Ausschuss verringern und Betriebskosten senken.

Predictive Maintenance: Ausfälle proaktiv verhindern

Mit zunehmender Laufzeit steigt der Wartungsbedarf von Produktionsanlagen. Klassische Strategien, wie reaktive Wartung oder fixe Wartungsintervalle, führen jedoch häufig zu ungeplanten Downtimes oder zu unnötigen Eingriffen. Wird zu spät reagiert, drohen kostspielige Ausfälle; wird zu früh gewartet, entstehen unnötige Kosten durch Ersatzteile sowie Produktionsstillstände. Hier bietet zenon die Grundlage, um diese Herausforderungen mit digitalen Methoden zu lösen. Durchgängige Datenerfassung, integriertes Condition Monitoring und intelligente Analysefunktionen ermöglichen den Übergang von reaktiver zu vorausschauender Instandhaltung. Während klassische Ansätze vor allem organisatorische Prozesse adressieren, lassen sich mit zenon datengetriebene Früherkennung und Predictive Maintenance umsetzen. Sensor- und Prozessdaten werden nicht nur visualisiert, sondern semantisch angereichert, mit Asset-Informationen verknüpft und über Zeitreihen hinweg ausgewertet. So lassen sich Restnutzungsdauern prognostizieren, Ausfallwahrscheinlichkeiten quantifizieren und Wartungsfenster optimal planen – mit messbarem Einfluss auf Effizienz, Verfügbarkeit und OEE.

1 / 2

Ähnliche Beiträge