Bild zeigt Messestand von Rockwell Automation auf der SPS in Nürnberg

„Von der Automatisierung zur Autonomie“ lautet das diesjährige Messemotto von Rockwell Automation auf der SPS 2026 in Nürnberg. (Quelle: Rockwell Automation)

"Autonomie ermöglicht in industriellen Betriebsabläufen, dass Produktionssysteme Echtzeitdaten, KI und softwaregetriebene Steuerung nutzen, um Entscheidungen im Engineering, Betrieb und in der Instandhaltung zu unterstützen oder zu automatisieren", ist man bei Rockwell Automation überzeugt. Als ein Highlight am Messestand wird eine verbundene Produktionsumgebung angegeben, die SOAP Factory (Smart, Orchestrated, Autonomous Production). Diese veranschaulicht, wie solche Funktionen in den Bereichen Design, Betrieb und Instandhaltung zusammenwirken.

„Von vielen Herstellern wird erwartet, ihre Produktivität zu steigern, ihre Widerstandsfähigkeit zu verbessern und schneller auf sich ändernde Marktanforderungen zu reagieren. Oftmals sind dafür bestehende Anlagen und Infrastruktur zu nutzen“, sagte Vincenzo Monaco, Managing Director DACH bei Rockwell Automation. „Beim Übergang von der Automatisierung zur Autonomie geht es darum, Hersteller darin zu unterstützen, dass sie über den gesamten Produktionslebenszyklus hinweg bessere Entscheidungen treffen. Dabei kommen industrielle KI, Software-defined Automation (SDA) und Cybersicherheit zum Einsatz, um mit bestehenden Anlagen und Investitionen einen höheren Mehrwert zu schaffen.“

Als weitere Highlights am Stand von Rockwell Automation werden genannt:

  • Industrielle KI: Im Rahmen seiner Fabrikvorführungen stellt Rockwell Automation das neu eingeführte FactoryTalk Conductor vor. Diese KI-native Orchestrierungsplattform verbindet KI-Agenten, Fähigkeiten, Workflows und Automatisierungssoftware. Damit sollen Ingenieure unterstützt werden, Systemdesign, -entwicklung und -tests zu beschleunigen. Die Produktdemo zeigt, wie intelligente Technologien Entscheidungen über den gesamten Fertigungslebenszyklus hinweg unterstützen können. Zu den weiteren vorgestellten Technologien zählen FactoryTalk Design Studio, eine cloudbasierte Engineering-Umgebung für Design und Programmierung industrieller Steuerungssysteme, sowie die Digital-Twin-Technologie Emulate3D, mit der Ingenieure Produktionssysteme vor der physischen Inbetriebnahme simulieren und validieren können. Ebenfalls präsentiert werden die Software FactoryTalk Analytics für industrielle Analysen, die cloudbasierte Software Fiix für das Instandhaltungsmanagement sowie GuardianAI, die KI-gestützte Lösung für vorausschauende Instandhaltung. Es wird gezeigt, wie diese Lösungen Predictive Maintenance und datengestützte Betriebsentscheidungen unterstützen. Eine Brownfield-Demo ermöglicht zudem Einblicke, wie bestehende Produktionslinien ohne umfangreichen Austausch von Anlagen modernisiert werden können.
  • Software-defined Automation: "Während Hersteller nach mehr Flexibilität streben, ermöglicht es die Trennung von Steuerungssoftware und Hardware, die Implementierung zu vereinfachen und Produktionssysteme schneller anzupassen", berichten die Experten. Präsentationen von LogixEdge für integrierte industrielle Steuerung und Edge-Computing sollen zeigen, wie virtualisierte Steuerung IT und OT näher zusammenbringt. Im Rahmen einer Vorführung zur flexiblen Fertigung zeigen autonox Robotics und Comau, beides Unternehmen aus dem PartnerNetwork von Rockwell Automation, wie verschiedene Robotertechnologien in einer gemeinsamen Steuerungsumgebung arbeiten können.
  • Cybersecurity und Compliance: Mit dem Cyber Resilience Act (CRA), der Maschinenverordnung und der NIS-2-Richtlinie steigen diesbezüglich die Anforderungen an Hersteller und Maschinenbauer. Rockwell Automation zeigt, wie Cybersicherheit in sämtliche Bereiche des industriellen Betriebs integriert werden kann. Besucher können erfahren, wie die Cybersecurity-Suite SecureOT die Anlagentransparenz, die Priorisierung von Risiken und das Schwachstellenmanagement unterstützt. Daneben werden „Secure-by-Design“-Ansätze für industrielle Netzwerke und zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften vorgestellt. 

SPS 2026: Halle 3C, Stand 320 in Halle 3C

zu besuchen. Dort besteht die Möglichkeit, individuelle Herausforderungen der Automatisierung mit den Fachleuten des Unternehmens zu besprechen. Die Teams stellen zudem integrierte Lösungen vor, die gemeinsam mit PartnerNetwork™-Mitgliedern entwickelt wurden.

Rockwell Automation ist außerdem beim diesjährigen Konferenzprogramm der SPS vertreten. Auf der Stage in Halle 3C werden die Fachleute Einblicke in die Bereiche Software-defined Automation (SDA) und industrielle Cybersicherheit geben:

  • Gunther Sälzler, Director Software & Control North Region, Rockwell Automation, wird gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Ruskowski, Leiter des Forschungsbereichs Innovative Fabriksysteme am DFKI sowie Vorstandsvorsitzender der SmartFactory-KL, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Software-defined Automation: Von industrieller Steuerung zu autonomen Betriebsabläufen“ führen (Dienstag, 24.11., um 14:00 Uhr).
  • Stefan Turi, Cybersecurity Lead OEM EMEA, Rockwell Automation, wird das Thema „Vom Cyber Resilience Act zum Geschäftserfolg: Mehrwert mit CRA-Readiness und SecureOT“ präsentieren (Mittwoch, 25.11., um 15:00 Uhr).

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