SAP S4/Hana Migration, Uniserv

Uniserv führte unter insgesamt 122 SAP-Verantwortlichen deutscher Unternehmen in unterschiedlichen Branchen eine Umfrage bezüglich ihres Migrationsplans nach SAP S4/Hana durch (Quelle: Uniserv)

2027 lässt SAP die reguläre Wartung für Altprodukte auslaufen, bis 2030 erhalten Kunden dann Updates nur noch gegen Aufpreis, danach gar nicht mehr. Die Zukunft gehört SAP S4/Hana. Und weil die Migration auf die neue Standardsoftware ein langwieriges und komplexes Unterfangen ist, wird SAP-Anwendern geraten, ihre SAP-S/4Hana-Projekte rechtzeitig anzuschieben. Unternehmen aus der Maschinenbaubranche sind dabei noch nicht sehr weit vorangekommen: Weniger als die Hälfte (44 %) befindet sich aktuell in der Migrationsphase oder hat diese abgeschlossen. Dies ergab eine aktuelle Uniserv-Umfrage unter insgesamt 122 SAP-Verantwortlichen deutscher Unternehmen in unterschiedlichen Branchen. Damit schneidet die Maschinenbaubranche im Branchenvergleich etwas schlechter als der Durchschnitt ab. Insgesamt haben der Umfrage zufolge 24 % der befragten Maschinenbaufirmen noch keine Entscheidung über die Systemablösung getroffen – über alle Branchen hinweg sind es nur 22 %. Ein weiteres Drittel der Gesamtbefragten steckt immerhin in den Vorbereitungen – im Maschinenbau sind es nur 28 %. Laut einer Umfrage der Beratungsgesellschaft Lünendonk in Zusammenarbeit mit KPMG und Rödl & Partner aus dem Herbst 2020 (Quelle: Handelsblatt) sind für Unternehmen aller Branchen die aktuellen Haupttreiber für die Umstellung auf S/4Hana primär veränderte Geschäftsanforderungen (38 %) und eine angestrebte Modernisierung ihrer IT-Landschaft (ebenfalls 38 %). Ein Viertel gibt den von SAP ausgeübten Zeitdruck als Wechselgrund an.

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