Das neu gegründete Schunk-Spin-off bündelt Kompetenzen im Bereich humanoider Robotik, um deren Einsatz in Industrieanwendungen skalierfähig auszubauen. (Quelle: SCHUNK SE & Co. KG)
Auf Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrung in flexibler Greiftechnik und der Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen erschließt Schunk mit seiner 5-Finger-Greifhand bereits seit mehr als zehn Jahren neue Anwendungsfelder jenseits des rein wissenschaftlichen Umfelds. Nun werden die Kompetenzen im Bereich humanoider Robotik im neu gegründeten Tech-Spin-off Schunk Humanoid Robotics GmbH gebündelt. Damit will man es ermöglichen, Innovationen schneller in marktfähige Produkte zu überführen.
Ausbau der End-of-Arm-Position
Mit seinem Spin-off sieht sich Schunk in einer guten Ausgangsposition: Es baut auf dem eigenen langjährigen Erfahrungsschatz in der Automatisierung von Handhabungsprozessen auf. Darüber hinaus werden die bestehende Infrastruktur sowie Test- und Entwicklungsflächen in den unternehmenseigenen Roboter-Applikationszentren (CoLabs) genutzt. Ferner greift man auf ein internationales Netzwerk in Forschung und Entwicklung zurück. "Ergänzend steht ein erprobtes Technologieportfolio zur Verfügung – getragen von einer globalen Kundenbasis und etablierten Zugängen zu den relevanten Märkten der humanoiden Robotik", so die Experten.
Weiter teilt das Unternehmen mit, dass im Mittelpunkt der Aktivitäten des neu gegündeten Spin-offs die nächste Generation einer modular aufgebauten, anthropomorphen 5-Finger-Greifhand mit integriertem Handgelenk und Unterarm stehe. Sie sei als skalierbarer Baustein für den industriellen Einsatz humanoider Systeme konzipiert. Ein neuer Prototyp stünde bereits kurz vor dem Einsatz. „In der humanoiden Robotik liegt enormes Marktpotenzial. Mit der Ausgründung schaffen wir den Freiraum für ein agiles, eigenständiges Unternehmen im Start-up-Stil, mit starkem technologischen Fundament und ausgeprägter Marktnähe. Damit bauen wir unsere Position als führender End-of-Arm-Partner in der Robotik weiter aus und etablieren einen globalen Standard für humanoide Hände“, sagt Timo Gessmann, CTO von Schunk.
In der Meldung wird ferner darauf verwiesen, dass das Spin-off Talente mit Gründergeist entlang der gesamten Wertschöpfungskette sucht – von der Mechatronik und Embedded-Entwicklung über KI und Simulation bis hin zu Systemintegration und Produktmanagement.