Sensormodelle im OpenUSD-Format erlauben es, Sensorsimulationen in diversen Industrial-Metaverse-Tools einzusetzen. Damit leistet diese Integration einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Entwicklungsprozesse. (Quelle: Sick)
Simulationsumgebungen wie Isaac Sim sind ein effizientes Werkzeug für die Entwicklung neuer Maschinen, Roboter und Systeme. So lassen sich mit ihnen diversen Konfigurationen, Einsatz- und Umgebungsszenarien testen, bevor sie physisch erschaffen werden. Dadurch lässt sich zum einen der Entwicklungsprozess verkürzen und zum anderen die Performance sowie Zuverlässigkeit des Endprodukts steigern.
Um Wahrnehmungs- und Steuerungssysteme unter realitätsnahen Bedingungen entwickeln und testen zu können, wurden die virtuellen Sensormodelle von Sick mit den optischen Parametren der realen Autonomous-Perception-Geräte von Sick-Spezialisten validiert und nachempfunden. In Simulationsprozessen erzeugen diese digitalen Zwillinge somit valide Daten, mit denen in Isaac Sim beispielsweise diverse Konfigurationen von Sensoren erprobt, Algorithmen und Sensorfunktionen entwickelt und validiert sowie Trainingsdaten für KI-gestützte Visionlösungen generiert werden können.
Neue Sick-Sensormodelle direkt nutzbar
Wie das Unternehmen mitteilt, lassen sich die neuen virtuellen Sensormodelle der LiDAR-Sensoren MRS1104C, multiScan156, picoScan150 und TiM781, der Sicherheitslaserscannern nanoScan3 und mcroScan3 sowie die Vision-Sensoren Inspector83x und safeVisionary2 direkt in bestehende Projekte mit Nvidia Isaac Sim integrieren und ohne zusätzliche Anpassungen nutzen. "Die Sensormodele sind als Metadaten von visuellen USD-Modellen integriert. Die Modelle sind sowohl auf Isaac-Sim-Plattform sowie über Sick-Kanäle verfügbar. Die Sensormodelle sind auch so konzipiert, dass sie hinsichtlich Detaillierungsgrad und Sensorvarianz flexibel auf Kundenbedürfnisse angepasst werden können", geben die Experten an.
SICK: führend im Bereich digitaler Innovationen
Die Erweiterung seines breiten Spektrums virtueller Sensormodelle gibt Sick als wichtigen Schritt in Richtung digitale Innovation an. Die Bereitstellung der Sensormodelle im OpenUSD-Format – einer Open-Source-Technologie – erlaubt es, Sensorsimulationen in diversen Industrial-Metaverse-Tools flexibel einzusetzen. "Diese Integration, mit der Sick einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung moderner Entwicklungsprozesse leistet, ist jedoch nur ein erster Schritt", heißt es von Unternehmensseite. Durch die Nutzung des Nvidia Omniverse Sensor RTX möchte man noch schneller auf Kundenbedürfnisse, beispielsweise durch die Neuentwicklung oder die Anpassung von Sensormodellen, reagieren können. Außerdem möchte sich Sick als Technologiepartner positionieren und somit Dienstleistungen im Bereich des virtuellen Engineerings anbieten – und sicherstellen, dass seine Kunden maßgeschneiderte, dem Stand der Technik entsprechende, Lösungen für ihre Anwendungen erhalten.