Größenvergleich: Klein-Lichtschranken W12 Laser von Sick und Nähnadel

Klein-Lichtschranken W12 Laser detektieren dank schneller Schaltfrequenz präzise die Anwesenheit oder die Position von Bauteilen und Objekten (Quelle: Sick)

Wie gestalten Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Maschinen und Produktionsanlagen effizienter, sicherer und im Sinne der digitalen Transformation zukunftsfähiger? Antworten liefert Sick auf der SPS 2022. „Unternehmen haben heutzutage die Qual der Wahl, wenn es um Lösungen geht, die ihr Unternehmen im Sinne von Industrie 4.0 transparenter gestalten sollen. Wir wollen unseren Kunden einen leichten Einstieg ermöglichen“, erklärt Jan Schiffer, Vertriebsleiter der Sick Vertriebsgesellschaft Deutschland. Der Kunde müsse nicht seine gesamten Prozesse anfassen – was nicht nur teuer, sondern auch aufwendig ist. Stattdessen ermögliche Sick seinen Kunden den Einstieg in die Digitalisierung dort, wo es am dringendsten ist. Das Angebot erstreckt sich entlang der Prozesskette hinsichtlich smarter Sensoren und der Verarbeitung von Sensordaten sowie sichere und digitale Gesamtlösungen für fahrerlose Transportsysteme und Roboter. Außerdem soll in Nürnberg eine Weltneuheit im Bereich der Safety-Lösungen präsentiert werden.

Einblick in die Innovationen 

"Mit dem Trend von der Automatisierung hin zu Autonomisierung sind sichere und zuverlässige Sensorlösungen die Voraussetzung", ist man bei Sick überzeugt. Auf der SPS wird das Unternehmen mit der safeVisionary2 eine universell einsetzbare 3D-Time-of-flight-Kamera (Tof) mit einer Safety-Zertifizierung bis Performance Level c präsentieren. "Mit der 3D-Kamera werden Sicherheitsanwendungen durch ein dreidimensionales Schutzfeld erweitert und produktive Sicherheitskonzepte realisiert. Damit gewinnen die Automatisierung von AGV wie auch die Mensch-Roboter-Kollaboration entscheidend an Effizienz", heißt es in einer Pressemeldung.

Als weiteres Highlight wird detec4 Smart Box Detection angegeben. Mit der intelligenten Zugangs- und Zugriffsabsicherung können sekundäre Verpackungsmaschinen sicher und bedienfreundlich betrieben werden: "Mithilfe einer zuverlässigen Mustererkennungslogik kann sie in Ein- und Auslaufstrecken von Verpackungsanlagen oder intralogistischer Förderanlagen rechteckige Objekte wie Kartons sicher von Personen oder Körperteilen unterscheiden. Dies ermöglicht einen kontinuierlichen Transport von Kartons ohne Stopps in umzäunte Maschinen hinein und aus ihnen heraus. Da die Safety-Lösung ohne externe Prozesssignale und Muting-Sensoren auskommt, ermöglicht sie – bei maximaler Bedienersicherheit – ein kosteneffizientes, flexibles, kompaktes sowie instandhaltungsoptimiertes Maschinendesign", wird ferner berichtet.

Weitere Highlights: Mit dem auf Deep-Learning-Algorithmen basierenden System zur Klassifizierung von Paletten Pacs können Kunden den bislang manuellen Prozess der Klassifizierung von Paletten automatisieren, Kosten sparen und die Transparenz im Paletten-Handling erhöhen. Die Klein-Lichtschranken W12 Laser detektieren dank schneller Schaltfrequenz präzise die Anwesenheit oder die Position von Bauteilen und Objekten. Sie sorgen dafür, dass die Folgeprozesse störungsfrei weiterlaufen und Maschinenstopps beziehungsweise Stillstandzeiten aufgrund fehlerhafter Positionierung reduziert oder sogar eliminiert werden. 

Mobile Plattformen und Güter lokalisieren

Die Bewegung von Waren und Gütern noch transparenter gestalten, das wird aus Sicht von Sick die Herausforderung im Kontext von Industrie 4.0 werden. Dafür liefert das Unternehmen bereits jetzt komplexe Lösungen, wie etwa LiDAR-LOC. Die Lokalisierungslösung für alle sich autonom bewegenden mobilen Plattformen nutzt LiDAR-Sensordaten und verknüpft diese bei Bedarf mit Informationen anderer Sensoren. "So erzielt LiDAR-LOC exakte und robuste Lokalisierungsergebnisse auf Basis natürlicher Konturen – Umgebungsanpassungen sind nicht notwendig. Die Lösung lässt sich einfach in eine bestehende Infrastruktur integrieren und in Betrieb nehmen", geben die Experten an.

Beim Echtzeit-Management von Supply-Chain-Prozessen bietet smaRTLog, eine gemeinsame Entwicklung von Sick und SAP, eine vollständige IoT-Integration mit Geschäftsprozessüberwachung und -automatisierung. Die Lösung kombiniert das Sick-Tag-LOC-System mithilfe der Ultrabreitband-Technologie, das Echtzeit-Daten von logistischen Objekten und Anlagen zur Verfügung stellt, mit einer Cloud-Lösung von SAP Logistics Business Network für die detaillierte Nachverfolgung von Logistikprozessen. "Die Anwender profitieren von reduzierten Integrationskosten und -zeiten dank vollständig integrierter End-2-End-Lösung von der Sensor-Hardware bis zum Unternehmensprozess. Waren können automatisch identifiziert, Materialflüsse eingesehen und darüber hinaus proaktiv gesteuert werden. Die zeitlichen Abläufe sowie die Auslastung von Transporten werden dabei optimiert", wird in der Meldung abschließend berichtet.

SPS: Halle 7A, Stand 340

Sick (ih)

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